FREEDOM – INSIDE & OUTSIDE – BRRREAK WHAT BREAKS US

freeeWhy humanity didn’t choose freedom yet? Why humanity still serves a system, that does not serve humanity? Why are we keeping up structures that put profit over life? Why we keep running a machinery in which we are only a gearwheel that has to function better, faster, cheaper? And the profit is there for only a very few bigwigs while the rest of us is being exploited, discriminated, repressed, imprisoned, killed.

It is not, that it would not be possible to change our situation. We are really enough people to break with this shit, take matters into our own hands and create something new that is beautiful for all of us. Just imagine the effect of a worldwide open-ended general strike…

So what is it, that keeps us in chains? I guess for privileged and profiting people its mainly comfort. But more important I find fear. And that is exactly what the ruling want. They are creating a picture in our heads of danger that lurks everywhere… Like this they justify to exercise more and more control over us what they call security. “Oh thank you for your loving protection, you caring mother! What would I be without you?” Well, the question is rather, what would the system be without us….?
… and thusfore the state tries to convince us that without it there would be chaos and destruction. But are we humans really so dumb that we need rulers to tell us what to do and what not? If we let fear control us, capitalism, patriarchy and fascism have already won.

For me its so insane that some people really feel safe in structures made by mass murders, fascists and machos who are jerking off on the number on their bank account and their name on the list of the most mighty.maschieneriedesverderbensfinal

So I ask seriously: State, what would I be without you?
Can I even be without you? You have conditioned me all my life…
Since we are born we are surrounded by lies and illusion and of course they contaminated our heads and hearts. Who made our worldview, our reality?
First of all, we need to be brave to not let us be ruled by unjustified authorities and to not let us be taken in by their spiral of gaganess but to occupy our mind.
But secondly we need to be brave to take a long deep look at ourselves to find out where the system managed to infect us with its sickness.
How do for example our relationships look like? No possessive capitalistic behavior? No hierarchies? No sexism, patriarchal structures, racism, discrimination? No grief, jealousy, competition, pressure to do well?
What is freedom for you? If we want a free world we should think about that…
Are we free in our heads and hearts?
Are we conscious about what keeps us chained and what voices control us?
Are we brave to truly be ourselves and live our ideals and wishes no matter what?
And are we free to break our 1st world horizon and be in solidarity with those who have to suffer most while gaining least?

We need to go into the unknown, take the ways less traveled by, and take selfresponsability…
Yes, we need to break the system because if we don’t, it will break us all. But if we don’t break the system inside of us, we will break ourselves.
So lets smash those borders and hierarchies inside and outside. For me there is no other way to reach real freedom. We can jump over shadows, doubts and fears and discover that we have the power to create paradise in hell if we really want.

Statement zur Fête de la musique – Musik braucht Freiräume

Mukke gegen Grenzen

Heute ist ein ereignisreicher Tag, und ich rede nicht nur von dem Übel, das tagtäglich passiert, sondern will ich heute vor allem über Musik reden.
Die sogennante FETE DE LA MUSIQUE ist ein Tag, wo international die Musik zelebriert wird.
Zwar wird heutzutage die Musik (wie alles andere auch) missbraucht , um materiellen Profit zu erzielen, dennoch zelebrieren wir diesen Tag nicht ohne Grund!
Denn Musik ist mehr als angenehme Schallwellen, die unsere Geister beglücken. Und mittels der Musik kann so viel mehr erreicht werden, als Profit zu schlagen. Musik ist ein Schlüssel für den Wandel.
Sei es eine Gitarre auf der Straße, oder eine Wand aus hundertkilowatt schwerem Soundsystems.
Musik ist ein Mittel miteinander zu sein. Und uns verbindet alle diese Liebe zum Sound. Es liegt in unseren Wurzeln, und wir kommen zu uns und zueinander wenn die Musik uns tanzen lässt.

Wir als Menschen,die ein freies Leben suchen, in einer Gesellschaft voller Normen, Grenzen und Repressionen, wir brauchen Freiräume!
Die Macht der Musik ist fähig uns Freiräume zu schenken, wenn wir sie nutzen, denn Musik schafft Zonen der Autonomie und des Zusammenlebens. Auf musikalischen Veranstaltungen kommen Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden, verschiedene Individuen, welche unterschiedliche Träume und Ideen mitbringen.
Plötzlich ist ein Raum da, in dem wir uns austauschen können, und in dem wir mit einander chillen, uns gegenseitig Sachen beibringen, oder einfach nur rumalbern können. Auf einmal ist eine temporäre Zone geschaffen, wo wir frei und unkommerziell zusammen sein dürfen, weil WIR es uns erlauben.
Problematisch wird es dann, wenn Menschen kommen, die glauben es uns verbieten zu können.MSF

Überall auf der Welt gibt es Repression, wir sind geboren in einer Verstrickung aus Strukturen, die uns verbieten so zu sein wie wir sind.
Seien es Schulen, Universitäten oder Arbeitsamt, die uns in eine Form pressen wollen. Sei es der Druck von Eltern, Direktoren, Chefs oder vermeidliche Autoritäten, die uns Gehorsam und Konformität beibringen wollen. Seien es Kontrolleure, Ordnugshüter mit Knüppel, Militär oder Zäune mit Stacheldraht.
Überall ist Repression, doch überall regt sich der Widerstand.

Die FETE DE LA MUSIQUE findet ihren Ursprung in Frankreich, wo heutzutage Free-Partys mit Leuchtgranaten, Tränengas und Blaulicht begleitet werden. Nicht nur in Frankreich, sondern in ganz Europa gibt es sogenannte „Anti-Technogesetze“, die brutale Gewalt gegen friedliche Free-Partys provozieren. Doch wir lassen uns nicht verbieten! Dieses Jahr regt sich der Widerstand gegen all diese Repressalien. Jetzt sind gerade in Frankreich zur selben Zeit Soundsystems im ganzen Land verteilt und machen Mukke.
Vereint durch die Liebe zum Sound, und dezentral mit Hass und Wut gegen das System, das uns alle beugen will. Seit letztem Jahr haben sich in Frankreich verschiedene Soundsystems zum Kollektiv de la fête libre zusammengeschlossen. Sie veranstalten lautstarke Demos, um Sound gegen Repression zu machen.
Dort gibt es ebenfalls autonom organisierte Free-Partys, wo tausende von Menschen trotz Verbot und trotz Überwachung zusammenfinden, um gemeinsam Plätze zu besetzen und mit hunderten von Kilowatts fette Partys feiern. Sie haben die Schnauze voll auf die Fresse zu kriegen, und dass die Exekutive ihre Soundsystems konfiszieren.

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Der Begriff „Soundattentat“ wurde ins Leben gerufen. Militante Musikerinnen legen ein Paar Kilowatts auf die Straße (am besten alte beschädigte Boxen) und machen Sound bis die Hundertschaften antanzen. Dann wird die Kreuzung wieder freigegeben, und auf dem Asphalt brennen Benzin und Lautsprecherboxen, weil die Polizei die sonst eh eingesackt hätten.

Unsere Solidarität gegen Repression knüpft an dem Kampf gegen Rassismus und für gleiche Rechte für alle an. Seit tagen werden in Berlin, bundesweit und sogar Europaweit Grabstätten errichtet, um den tausenden von Toten, die in den tiefen des Mittelmeers keine Ruhe fanden, zu gedenken.
Es wurden Pflastersteine aus dem Bürgersteig gebrochen sowie Leichnamen beerdigt, mit den Körpern aber auch ein Traum.
Es wurden Wünsche gepflanzt und Menschen gewürdigt, Geschwister die gegangen sind, und Träume, die erblühen werden.
Visionen einer Zukunft ohne Grenzen, welche uns verbieten, ohne Grenzen, welche uns verletzen, ohne Grenzen, welche uns umbringen.

tbtp

Wir sind alle vereint, in der Liebe zur Musik, wie im Kampf für das Leben.
Wir kämpfen alle auf verschiedensten Ebenen und mit unterschiedlichsten Mitteln. Seien es künstliche Grabstätten auf dem Bürgersteig, Pflastersteine statt Schaufenster oder brennende Soundsystems auf der Straße.
Strukturen sind da, um uns zu spalten, um uns voneinander und von uns selber zu trennen.
Diese Grenzen bestehen zwischen Nationen, zwischen arm und reich, doch besonders in unseren Köpfen.
Die Musik ist da , um diese Grenzen aufzulösen, und vermag es diese Konstrukte zu sprengen ohne einer Gewaltspirale beizutragen, sonder eine Spirale der Freude, des Mutes, und des Vertrauens.

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Gibt es keine Gerechtigkeit, wird es keinen Frieden geben.
Und dauert diese Gewalt an, so werden wir keine Ruhe geben.
Wir werden weiterhin Musik machen, um Grenzen zu überwinden, um uns zu finden, miteinander zu tanzen, zu lachen, sich gegenseitig in den Arsch zu treten, um sich dann wieder in die Arme zu nehmen.

Wir sind da, um auf horizontaler Ebene zu kommunizieren, uns zu organisieren, und solidarisch auf allen Ebenen den Wandel zu bringen.

Respect Existance or Expect Resistance!

Musikk schafft Freiräume

 

 

21.06.2015

15.00 – Rummelsburger Bucht, Ostkreuz, Kynaststr. 17

21.00 – Nachttanzdemo, Ostkreuz vor dem About Blank

MSF

 

Die Fête de la Musikk bietet einen Raum wo musikalische Autonomie gelebt werden darf. Was wir dürfen und was wir können sind zwei verschiedene Sachen, dennoch wollen wir zusammen mit MbF diese Tage nutzen um Lautstark zu demonstrieren was wir auf’m Herzen haben. Mit nem Lächeln auf der Fresse und ner Träne im Auge, sehen wir was dieses repressive System mit uns anstellt. Wir erkennen aber auch welche Macht in uns steckt, wenn wir die Grenzen überwinden die uns voneinander trennen. Wir wissen dass Musik fähig ist diese Grenzen zu zerstören. Die Liebe zur Musik bringt Menschen zusammen, die sonst in ihrem Alltag isoliert bleiben. Vor den Bassboxxen sind wir alle gleich, wir sind frei uns auszutoben, zu tanzen wie es uns gefällt weil wir geschwisterlich MITeinander Tanzen statt den ständigen konkurenzwahn zu reproduzieren. Bässe bringen Grenzen zum beben und mit etwas Mut und einem Schubs ist der Rest getan.
Wir als Terrarista Tribe ( https://www.facebook.com/terraristatekktribe ) haben dank einer kleinen Protestreihe um den Görlitzer Park erfahren dürfen wie aus Repression Solidarität wuchs und dass Rassismus mit freude und spaß bekämpft werden kann wenn wir uns offene Ohren und Verständnis schenken.
Die Tekk back da Park Proteste waren erst der Auftakkt von dem was uns erwartet, wenn wir zusammenhalten, uns nicht Spalten lassen und miteinander tanzen, träumen und kämpfen.
Repressive Strukturen mögen versuchen uns zu verbieten, uns zu spalten und unser Gehorsam zu erzwingen, doch wir werden uns nicht beugen und schon gar nicht verbieten lassen. In Berlin tobt seit dem Mauerfall  ein Kampf um Freiräume. Es wurden im laufe der Jahre Freiräume geschaffen und wieder geräumt oder komerzialisiert. Uns feht es an Räume wo Kunst und Kulturschaffene sich organisieren und frei entfalten können. Das wollen wir nicht hinnehmen!

Wir sind alle herzlich eingeladen diesen Tag (diese Nacht) zu nutzen um unserer Phantasie, unserem Unmut und unserer Tanzwut freien lauf zu lassen.

Achtet auf weitere Ankündigungen, bringt euch ein seit laut, kreativ und entschlossen!
Bass bis die Grenzen beben! – We Are One!

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–>                      http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/

We are Sound Activists, Artists and political Activists
from the Subculture and alternative Scene of Berlin.

We do what we do because we feel the need to do
it. Profit is not our motivation.
You will not find us in big clubs and posh galleries.

We are against!!
All mainstream, commercialize, consuming shit of any kind of expression in art, music and lifestyle!!

We are against!!
The gentrification process which tries to expulse us from our city, to eliminate us, steal our „Souls“, put it in golden frames and sell it in Galleries.

Our aim is!!
To create a platform for all of us, where we come together to exchange ideas, skills, interact and find ways to resist and defend our alternative way of life.
For that we go at the 21 of June in the street because its our playground of communication to demonstrate and make some noise.

Reclaim the street!
Reclaim the city!
for free Spaces – for free People – Free the Music

–>_____ BIG-THX 2 MBF _____ WeAreOne.