Push Back FRONTEX

Am 22.04. 2015 war Frontex Chef Klaus Rösler zu Besuch in der Sophienstraße in Berlin…

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Knappe 4 Tage nach dem wiederholtem Drama im Mittelmeer wo über 1100 Menschen ertranken, wollte Rösler in aller ruhe über FRONTEX berichten und für seine Schandtaten werben.

Wir versammelten uns zu einer Angemeldeten Kundgebung am Eingang der Schwarzkopf Stiftung, welche ihn eingeladen hatte und es gab Redebeiträge und Musik.
Ein Helikopter war im Einsatz, und einige Polizisten (der 15. Hundertschaft) standen wie üblich herum als Klaus auf sich warten ließ.

 

Die Atmosphäre war in Spannung: Trauer und Fassungslosigkeit über die unzähligen Toten der letzten Tagen & Hass wie Wut auf Rösler, FRONTEX, die EU und alle die dazu beitragen was täglich an Europas Außengrenzen geschieht.

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Menschen, welche direkt von FRONTEX betroffen waren hatten großen Redebedarf gegenüber Rösler und fühlten sich verletzt nicht erhört zu werden.

Daraufhin (weil Rösler uns weder Ohr noch Wort schenken wollte) meldeten wir eine Spontane Demonstration an.
Ab 21h wollten wir über den Alexander Platz, Hackescher Markt, Unter den Linden, Pariser Platz zum Kanzleramt Demonstrieren.
Da die Polizei anscheinend überhaupt keine Lust hatte uns zu eskortieren, bot sie uns ein delegierten Gespräch in der Öffentlichkeit an. 5 Betroffene sollten die Möglichkeit bekommen mit Rösler zu reden (insofern er sich darauf einlässt). Im Gegenzug sollte keine spontane Demonstration stattfinden.

Bevor sich jedoch die Delegation der Polizei vorstellen konnte, geschah worauf alle warteten.

Klaus Rösler kam überraschend ungeschützt in der Sophien Straße an.

 

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Dann passierte es: „Aus heiterem Himmel“ flogen einige Farbbeutel in Richtung Rösler und Trafen ihr Ziel.

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Ein Paar wenige PolizistInnen versuchten mit Schlägen, schubsen, schieben und Spray die AktivistInnen wegzudrängen um Klaus ins Haus zu schleusen. An dieser stelle war die Staatsgewalt scheinbar verwirrt, weil sie teilweise statt Pfefferspray auch Desinfektionsmittel o.ä. versprühte (wie AktivistInnen im Nachhinein berichteten).

 

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Sobald der mit Blut und „Marmelade“ befleckte Mörder im Hauseingang war und die Masse „Blut an deinen Händen!“ skandierte, machten wir uns zu 3. unterwegs um einen Transporter mitsamt Generator und Soundsystem spontan zu organisieren. An dieser Stelle danke an alle die uns spontan ihr Material und Vertrauen schenkten.
Als wir um 22h statt 21h mit dem Lautsprecherwagen ankamen, war der Mörder schon weg ( durch die Hintertür abgehauen… ) und als es dann endlich um 23h losging waren nicht mehr als 150 VersammlungsteilnehmerInnen vor Ort (… entschuldigt das warten in der Kälte, war alles sehr spontan).

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Jedenfalls sind wir in der Nacht zum 23. April. Lautstark, traurig, wütend und tanzend auf der Straße gewesen: Mit Lauten Redebeiträgen, Open Mic, Weltmusik wie Punk und Tekkno haben wir die Straßen der Innenstadt aus dem Schlaf geweckt.
Gegen FRONTEX, Rassismus, Repression & gegen Rösler.
für Gleiche Rechte für alle und deren konkrete Durchsetzung.

klaus

Fight Law and Order!

May Days Solirave – 02.05. @ Bethanien

02.05.

 

2. Mai – Nixxx vorbei 😛
Infos & Resisdance!

Nach der Walpurgisnacht Demo gegen Verdrängung und Rassismus am 31.04. Wird Der 1. Mai ein ereignissreicher Tag werden!
Lasst uns informiert bleiben und da sein, Laut, solidarisch, entschlossen.

Am 2. Mai wollen wir euch alle einladen mit uns zusammen einen schönen Abend zu verbringen.

Es gibt so viele Projekte, die es zu unterstützen gilt. Wir wollen nicht diejenigen sein, die euch diktieren, was ihr mit der Party unterstützen wollt. Dieses Mal werden 4 SpendenDosen Aufgestellt. Ihr sein gebeten euch zu informieren worum es dabei geht und zu entscheiden was ihr alles unterstützen wollt und wie.
Wer keine Kohle hat wird selbstverständlich nicht ausgeschlossen undfeiert mit.

Zur auswahl stehen bis jetzt:

1. Spende an die BUSTOUR! – http://oplatz.net/category/bus-tour-2015/

2. Spende für eine Hochzeit (wegen Kosten) im Rahmen des Womanspace der Ohlauer. Feministisch & Antirassistisch.

3. Spende für die Ohlauer und Antirepressionskosten.


4. Spende an SK8 4 Palestine, um einen Skatepark für Menschen im Westjordanland zu ermöglichen, so Perspektiven schaffen und konkrete Antiterrormaßnahmen treffen.

Es wird ab 18h eine Küche für Alle geben und Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Projekten!
Wem es nicht nur ums Feiern geht ist <3lich eingeladen da zu sein.
Natürlich werden wir auch dieses mal mit FreeTekkno, LifeBands und Psychedellisches geballer Tanzräume schaffen für diejenige, die nicht genug bekommen haben und Freude, Wut und Liebe ausdrücken wollen.

Together We are Stong

Vorab-Lineup:

Chill Floor:

Free Ohlauer MP3

Psy 2 Tekk Floor:

21:30h-23:30h
LiveBands! (surprise)
00h
äpilepti
01h
Papyo Rafiky
02h
Audiosyntax
03h
PsyQuenz
04h
FreeTekk
??h

Tekk 2 Psy Floor:

21:30h
Live: Singer songwriter

22:30h
HipHop?

00h

Free Tekk
01h
Odysseus
02h
Copkilla
03h
Glandula
04h
Adrianus
05h
Don
06h
Jonas Forest
7h
Psy-Vibes
???h

Perspektivenwechsel (Antwort auf den Tagesspiegel)

Der Tagesspiegel hat uns entdeckt 😉

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kreuzberg/berlin-kreuzberg-techno-im-goerlitzer-park-demo-gegen-senatspolitik/11645934.html

Unser Kommentar zum TaskFurz:
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Ich bin eine von den Aktivist*innen und möchte zuallererst eins klarstellen:
Es geht uns nicht in geringster Weise darum, Drogenkriminalität zu unterstützen. Der Punkt ist, dass die Menschen in die Illegalität gezwungen werden, da sie keine Arbeit(serlaubnis) und oft auch keine Aufenthaltserlaubnis haben. Wie sonst sollen sie sich und ihre Familien ernähren? Geben Wir ihnen gut bezahlte Arbeit und sie werden nicht mehr dealen…

Und vor allem: Warum sind diese Menschen hier? Sie fliehen vor Umständen, die unser zerstörerischer Kapitalismus geschaffen hat: Krieg (oft um Rohstoffe für unsere Produkte) mit deutschen Waffen, Ausbeuterbetriebe, Zerstörung der Umwelt, Vertreibung von Menschen aus ihrem Zuhause…
WIR als Konsument*innen haben dabei bedeutende Mitverantwortung, da wir die Produkte kaufen, die unter diesen furchtbaren Bedingungen produziert werden und damit die Maschinerie des Verderbens antreiben. Uns muss bewusst werden, dass unser Luxus auf Kosten der meisten anderen Menschen geht und auf Kosten der Umwelt und unserer Zukunft.
Noch müssen die Konsequenzen hauptsächlich die spüren, die eh schon massiv unter diesem egoistischen System leiden. Doch auch hier kommen die Folgen an, denn die Schere zwischen arm und reich wird immer breiter, der Anteil an Profiteueren des Systems kleiner und der Anteil der Ausgebeuteten größer. Wer profitiert oder nicht ist eben Glücksache… kommt drauf an wo wir geboren werden… Auf welcher Seite stehst du? Und wie sieht es in ein paar Jahren aus? Auch wenn du (noch) zu den privilegierten Profiteur*innen gehörst: Wo bleiben Mitgefühl und Solidarität? Es ist möglich, Strukturen zu etablieren, die zum Wohle Aller sind und uns eine Zukunft ermöglichen… Allerdings passiert das nicht von alleine!
An diejenigen, die sich über die Lautstärke unseres Protests beschwert haben: Wäre es euch immer noch zu laut, wenn ihr selber betroffen seid und im Winter auf der Strasse schlafen müsst?Wir haben es satt, ignoriert und verdrängt zu werden. Es ist kurz nach 12, wir wollen nicht mehr leise sein! Wir wollen unsere Wut und Trauer auch nicht wegmeditieren! Wir wollen was in Bewegung setzten und dafür brauchen wir euch! Die Veranstaltung im Park ist als freie Plattform gedacht um zusammenzukommen und zu protestieren. Es gibt verschiedenste Wege des Protests und ihr seid herzlich eingeladen, dies mit uns zu gestalten.
Und zum Schluss: Wäre die Politik tatsächlich darauf aus, Drogenkriminalität zu bekämpfen, würden sie keine Steuergelder für Polizeieinsätze verschleudern, die sich mit Grammzahlen beschäftigen. Das ist lächerlich! Sollen sie lieber die maffiösen Drogenbosse jagen!

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Gefahrengebiete Zerstampfen!!!

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        Heute haben wir der Versammlungsbehörde 2 weitere Anmeldungen aufm Tisch gelegt. Eine für den Spreewaldplatz wo ua. Bands wie OYA, African Logic und viele weitere DIY-Style Spielen werden und wir Lautstark gegen Rassismus, Repression und gegen die von Polizei und TaskFurtz kriminell belastete Orte  protestieren und Tanzen werden!
Die dritte Kundgebung Findet in der Ohlauer Straße Statt.

In tiefer Solidarität mit unseren Kämpfenen Geschwister im Knast und mit der besetzen Schule, werden wir mit Musik und Lärm unseren Abscheu gegen die ganze Bezirks&Senatsscheiße ausdrücken und FREIHEIT für unsere Freunde fordern!

Ofiziell ist auch unser Soundsystem am Aphietheather (Bambukkale Brunnen) IM Park!

Mit 3 dezentral vereinten Soundsystems werden wir uns das „Gefahrengebiet“ temporär zurückerobern und eine Zone schaffen inwelcher Kreativer Protest, Musik, und mehr platz finden Können um Rassismus und Kontrollwahn zu Verteiben.

Liebe Anwohner_innen ihr seid herzlich eingeladen unseren Protest zu unterstützen, oder euch in sicherheit zu bringen wenn ihr Lärmempfindlich seid.
Laute Musik mag zwar auf berechtigte Kritik stoßen, doch sie ist unser Mittel um endlich mal aufzumukken und erhört zu werden! Unsere Mittel sind viel zu friedlich in Relation zur täglichen strukturellen Gewalt die auf uns allen lastet!

Wir sind nicht da um zu Feiern, nicht nur. In erster Linie geht es um Informieren, Austauschen, Vernetzen, Laut sein für gleiche Rechte für Alle!

Lasst uns zurücknehmen was uns gehört.
Nehmen sie uns die Freiräume, beschallen wir die Straßen!
Berlin bleibt, wild, gefährlich, unverkäuflich!!!

 

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Act III – Free Ohlauer / Reclaim Görli!

Tekk Back Da Park – Akt III

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English:__________________German Down (Deutsch unten)_________________

Here we are, the third act of our protest row will take place on 19.o4 in Görlizer park. We will celebrate our victory over the authorities, that we finally are allowed to assemble in the park, and still be the voice, for those which fight bravely and firmly for their rights. Same rights for all!

It is outrageous and not to accept, how the Berlin senate, police, the Federal Government and complete Europe deals with the refugees. We are profoundly hurt and resentful faced with the besetting/creeping eviction of the occupied Ohlauer and all the repression and the states racism which is brutally carried out every day in our streets .

It makes us sick that our free spaces are explained as danger zones, in which the police can fuck you up with special rights; which means they are free to control, search, undress and give you a sending off or even take you and lock you up if you’re not able or dont want to show you ID. We are sick and tired to have to stand there defenceless and see how our brothers and sisters are taken apart publicly because they apperantly have the „wrong skin color „.

The police is not able or willing to recognize what the real causes of the criminalization are, that not the refugees are the criminals, but them who bath in bloody money:

Shareholders in arms trade, which profit through oil wars, landgrab and food speculation and therefore create refugees. Also the irresponsible politicians who force economy measures and therefore provoke right-wing extremism and xenophobia and on the other hand, isolate Europe and write racist asylum laws.

It is disgusting to see, how fascism in France, Greece, Germany and completely Europe grows while the masses stay silent.

The shameful sight of such a police is simply sad. To us, its not the bludgeons and the irritant gas that hurts, but the stupidity and ignorance with which our uniformed fellow men become brutal Robocops.

The enemy is not the human under the uniform, but the doctrines which make such dominion structures possible.

It is not acceptable at all that fascists are able to throw molotov cocktails in X-Berg.

The fact that the people who live in the occupied school, are not allowed to have visitors and have to live in constant fear to be taken after a raid, to land in the street or even to be put in jail is not okay.

Our demands remain!:

same rights for all!

legalization instead of criminalization!

stop of racist police checks

and police terrorism in and around the Görli!

no danger zones in X-Berg, Berlin and Elsewhere!

stop of global exploitation of human and nature, for a fair distribution of the world-wide goods.

hunt down the comitters not the victims!

– Stop deportations! Dump Frontex!

tear down the Fortress EU! For a Europe from the underground!!

ActIII

German/Deutsch:___________________________________________________________

Es ist soweit, der dritte Akt unserer Protestreihe wird am 19.o4. im Görlizer Park stattfinden. Dieses mal werden wir unseren Sieg über die Behörden feiern, dass wir uns endlich im Park versammeln dürfen, und nach wie vor ein Sprachrohr sein, für diejenigen, die mutig und standhaft für ihre Rechte kämpfen. Für gleiche Rechte für Alle!

Es ist unmöglich und nicht hinzunehmen, wie der Berliner Senat, Polizei, die Bundesregierung und ganz Europa mit Geflüchteten umgeht. Wir sind zutiefst verletzt und hasserfüllt angesichts der drohenden/schleichenden Räumung der besetzten Ohlauer, all der Repression und des staatlichen Rassismus welcher täglich auf offener Straße brutal ausgeübt wird.

Es kotzt uns an, dass aus unseren Freiräumen  Gefahrengebiete erklärt werden, in denen die Bullen dich mit Sonderrechten ficken können; Dich kontrollieren, durchsuchen, abtasten, dich ausziehen, dir Platzverweise erteilen oder dich mitnehmen und einsperren können wenn du dich nicht ausweisen kannst/willst. Wir haben die Schnauze voll, wehrlos dastehen zu müssen und anzusehen, wie unsere Geschwister in aller Öffentlichkeit auseinandergenommen werden, weil sie anscheinend die „falsche Hautfarbe“ haben.

Die Bullen sind unfähig einzusehen, was die Ursachen der Kriminalisierung sind und dass nicht die Geflüchteten die Kriminellen sind, sondern die, die in blutigem Geld baden:
Aktionäre im Waffenhandel, die mit Öl-Kriegen, Landraub und Lebensmittelspekulation Profit machen und somit Geflüchtete schaffen. Unverantwortliche PolitikerInnen, die Sparmaßnahmen erzwingen und somit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit provozieren, andererseits, Europa abschotten und rassistische Asylgesetze verfassen.
Es ist ekelerregend mitzuerleben, wie der Faschismus in Frankreich, Griechenland, Deutschland und ganz Europa wächst und die Massen schweigen.

Der Anblick einer solchen Polizei ist einfach nur traurig. Uns schmerzen nicht die Knüppel und das Reizgas, sondern die Dummheit und Ignoranz mitwelcher unsere uniformierten Mitmenschen zu brutalen Robocops werden.
Der Feind ist nicht der Mensch unter der Uniform, sondern die Glaubenssätze, welche solche Herrschaftsstrukturen ermöglichen.

Es geht überhaupt nicht klar, dass Faschos in X-berg mit Mollis rum schmeißen können.
Dass die Menschen, die in der besetzten Schule leben, keinen Besuch empfangen dürfen und in ständiger Angst leben, im Anschluss einer Razzia mitgenommen zu werden, auf der Straße zu landen, im Knast oder abgeschoben zu werden.

Unsere Forderungen bleiben!:

-Gleiche Rechte für Alle!

-Legalisierung statt Kriminalisierung!

-Stopp der rassistischen Polizeikontrollen
und des Bullenterrors in und um den Görli!

-Keine Gefahrengebiete in X-berg, Berlin und Anderswo!

-Stopp der Globalisierten Ausbeutung von Mensch und Natur, für eine gerechte Verteilung der weltweiten Güter.

-Jagt die Täter nicht die Opfer!

– Stoppt Abschiebungen! Frontex versenken!
Festung EU einreißen! Für ein Europa von unten!

Tekk back the Power!

ActIII3

Tekk Back Da Park – Act III (?)

TTTIB
English________ (German Down – Deutsch unten)______

Dear Freedomfighters/fighterettes and free Partypeople,

Both last meetings were in spite of drastic repression on side of the authorities and not allowed being in the Park a full success! Thanks to all who have helped and were there!
Now we have the answer of the administrative court to our submitted express application: the prohibitions were unlawful! We officially have the right for our meetings in the park!
With the prohibition the Versammlunsbehörde(Gathering administration) / police president / country of Berlin has shot itself in the leg with around 5000 € of trial costs and we have shown that we mean it.
Many local residents have complained to the sound intensity. There is the idea to begin the next Event with instrumental live bands (until end of afternoon nap) andto fade out from 20h to 22h with livebands, first to bring more musical variety in the game and second to comply with the local residents according to the „noise“ …

This is sure: TBDP-Act III will take place in the park!
Dates soon will be announced. (19.o4!)

The fact that we now officially have the right, to gather in the park is one thing. We anyway dont need their OK to assemble when and where we want. Announced or undeclared.
We want to speak out loud in the public sphere, denounce the circumstances that we cannot take longer, build a network, organize, make mistakes and learn from them and go on!
Until then we can stay updated and inform ourselves.

The occupied school in the Ohlauer urgently needs support!
http: // oplatz.net/

The battle against racism, repression, illegalization and criminalization in the Görli and elsewhere goes on!

Full support also in:
http: // goerliforall.blogsport.de/

Lets stay wild, let us connect, inform and organize and move something. Lets overcome borders and doubts and let our ideas become moves!

TTTodGerman:


Liebe Freiheitskämpfer*innen und freie Partypeople
,

Die beiden letzten Versammlungen waren trotz drastischer Repression seitens der Behörden und Park-Verbot ein voller Erfolg! Danke an alle, die mitgewirkt haben und da waren!
Nun haben wir die Antwort des Verwaltungsgerichts auf unseren eingereichten Eilantrag: Die Verbote waren rechtswiedrig! Wir haben das Recht offiziell unsere Versammlungen im Park abzuhalten!
Die Versammlunsbehörde / Polizeipräsident / Land Berlin hat sich mit dem Verbot um 5000€ Prozesskosten ins Bein geschossen und wir haben gezeigt, dass wir es ernst meinen.
Viele AnwohnerInnen haben sich über die Lautstärke beschwert. Es besteht die Idee, das nächste Event mit instrumentellen Livebands zu beginnen (bis Ende Mittagsschläfchen) und ab 20h bis 22h mit livebands abzuklingen, um erstens mehr musikalische Vielfalt ins Spiel zu bringen und um den Anwohner*innen lautstärkemäßig etwas entgegenzukommen …
Eins steht fest: TBDP-Act III wird IM Park stattfinden!
Wann wird bald bekannt gegeben. (19.04!)

Dass wir nun offiziell das Recht haben, uns im Park zu versammeln ist eine sache. Wir brauchen  so oder so NICHT ihr OK, um uns zu versammeln wann und wo wir wollen. Angemeldet oder unangemeldet.
Wir wollen Laut an die Öffentlichkeit treten, die Umstände anprangern, die wir nicht hinnehmen können, uns vernetzen, organisieren, Fehler machen und daraus lernen, weitermachen!

Bis dahin können wir auf dem Laufenden bleiben und uns informieren.
Die besetzte Schule in der Ohlauer braucht dringend support!
http://oplatz.net/
Der Kampf gegen Rassismus, Repression, Illegalisierung und Kriminalisierung im Görli und anderswo geht weiter!
Volle Unterstützung auch an:
http://goerliforall.blogsport.de/

Lasst uns wild bleiben, uns vernetzten, informieren und organisieren und was bewegen. Überwinden wir Grenzen und Zweifel und setzten unsere Ideen in die Tat um!

WeAreOne

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Thanks…

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english down________________________________________________

Liebe Anwohner۞innen,                                                                                    o4.o4.2o15
Am Freitag, den 13.03. und am Samstag, den 28.03.2015 versammelten wir uns auf dem Spreewaldplatz zu einer musikalisch-politischen Protestaktion.
Wir haben zur Kenntnis genommen,
dass die Lautstärke der Veranstaltung einige von Euch gestört hat.
Dafür möchten wir uns entschuldigen.
Ursprünglich waren die Veranstaltungen für den Görlitzer Park angemeldet.
Von der Versammlungsbehörde wurden wir jedoch beide Male auf den Spreewaldplatz verwiesen.
Mit der Unterstellung wir seien eine „Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“, wurde ein drastisches Mittel genutzt, uns den Park zu verbieten. Mit der Begründung, wir würden am Amphitheater im Park die Grünflächen beschädigen, wurden wir direkt an die bewohnte Straße verlegt. Das Verwaltungsgericht bestätigte neulich die Rechtswidrigkeit des Verbotes. Abgesehen von Beschwerden über die Lautstärke, wurde vermehrt kritisiert, unsere Mittel des Widerstandes seien „vollkommen unangebracht“.

Wie oft waren Wir friedlich und mehr oder weniger ruhig auf der Straße gewesen?
Und was hat sich daraufhin verändert? Wir wollen nicht länger ignoriert werden! Durch das Mittel der Lautstärke in der Öffentlichkeit sind Wir unüberhörbar. Musik und Tanz verbinden seit jeher die Menschen. Doch auch dort haben sich Kapitalismus und Rassismus etabliert.
Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass bei Club-Partys die Hautfarbe ein Kriterium ist, ob die TürsteherInnen Dich reinlassen oder nicht, dass es kaum alternative Freiräume gibt, und die wenigen existierenden nach und nach gewaltsam zwangsgeräumt und durch Luxusbauten ersetzt werden. Diese Räume sind oder waren nicht nur Orte, wo wir uns frei entfalten können, sondern auch Lebens- und Wohnraum.

Wo sollen wir hin, wenn uns die letzten Freiräume genommen werden?
DASS MITLERWEILE TAUSENDE FAMIELIEN AUCH IM WINTER AUF DER STRASSE SCHLAFEN MÜSSEN, WIRD VON DER STADT GEZIELT KASCHIERT, UM DEN SCHÖNEN SCHEIN AUFRECHTZUERHALTEN.

Werden uns die Freiräume genommen, kann sich Perspektivlosigkeit in Wut und Gewalt wandeln.
In welchem Verhältnis aber steht sie gegenüber der Gewalt, die von Oben ausgeführt wird?
Diskriminierung ist Gewalt.
Repression ist Gewalt.
Eine Versammlung zu verbieten ist Gewalt.
Die Augen und Ohren zu verschließen ist Gewalt.
Die Lethargie der Masse ist Gewalt.
Darauf können wir nur mit gewaltigen Mitteln Antworten!

Berlin ist geprägt, bekannt und geliebt für seine Vielfalt an Kultur und Lebensentwürfen. Heutzutage geht der Trend rasend schnell in Richtung Monokultur und einem gutbürgerlichen, geordneten, weißen Stadtbild.
Wir sehen, dass die Medien uns gezielt dämonisieren und die Politik uns kriminalisiert und illegalisiert.

Wenn Geflüchtete bekämpft werden, anstatt der hier geschaffenen Flucht-Ursachen, wollen wir nicht durch die Blume reden sondern durch die Lautsprecher, damit es auch JEDE*R hört!
Doch zu viele Menschen sind immer noch ignorant und gleichgültig vor unserer aller Verantwortung.
Warum verkaufen Menschen Marihuana im Park?
Weil sie keine Arbeitserlaubnis und oft auch keine Aufenthaltserlaubnis haben. Wie sollen sie sonst sich und ihre Familien ernähren?
Sie werden in die Illegalität gezwungen und kriminalisiert.

Dass diese Menschen auf der Flucht sind, haben Wir mitzuverantworten!
Wir produzieren und liefern die Waffen, mit denen immer weiter Kulturen zerstört und Familien getötet werden.
Haben wir wirklich Bedarf an Rohstoffen, um welche Kriege geführt werden ?
Dürfen wir ausbeutende Betriebe unterstützen, die Umwelt zerstören,
Menschen aus ihrer Heimat verjagen ?
Wollen wir diejenigen sein, die diese Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen und die Mauer um Europa einfach stehen lassen?
Es ist ja wohl das Mindeste, wenn wir ihre Existenzen zerstört haben, diesen Menschen hier ein Leben zu ermöglichen und ihnen mit Schutz und Solidarität zur Seite zu stehen!
Wir wissen, dass wir die Verhältnisse nur zusammen ändern können.
Deshalb laden wir Euch ein, mit uns zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu finden!
________Wir Freuen uns über e Anregungen, Kritik, Bedürfnisse/Wünsche, besonders Beteiligung:

Terrarista_Tribe@safe-mail.net – www.TerraristaTribe.Blogsport.eu – www.Facebook.com/terraristatekktribe

maschieneriedesverderbensfinal

 

 

Dear local residents

On Friday, 13.03 and on Saturday, 28.03.2015 we assembled on the Spreewaldplatz for a musical-political protest campaign.
We have noted the fact that the volume of the event has disturbed some of You. We would like to apologize for this.

Originally the events were announced for the Görlitzer park.
We were sent away by the meeting authority, to Spreewaldplatz both times.
With the insinuation we are a “ danger for the public security and order „, a drastic mean was used to forbid us the park. With the reasoning, we would damage the green areas at the amphitheater in the park, we were moved directly to the inhabited street. The administrative court recently confirmed the illegality of the prohibition. Apart from complaints upon the volume, it was increasingly criticized , our means of the resistance is „completely inappropriate “ .

How many times have we been peaceful and had been more or less quietly on the street?
And what has changed thereupon? We do not want to be ignored any longer! By the means of the volume in the public we are distinct. Music and dance connected humans ever since

.But even here capitalism and racism has established itself.

We do not accept any longer that at club parties the skin color is a criterion whether the doorman lets you in or not, that there are hardly alternative free spaces and that the few existing ones are replaced by luxury buildings ans gradually violently evicted . These spaces are or were not only places where we can freely develop, but also living space and habitat. Where should we go if the last free spaces are taken from us?

THE FACT THAT ALREADY THOUSAND FAMILIES HAVE TO SLEEP IN THE STREETS IN WINTER, IS AIMED BY THE CITY TO BE HIDDEN TO MAINTAIN THE BEAUTIFUL LIGHT.

If the free spaces are taken from us, lack of perspectives can turn into rage and violence.But In which relation does this stand towards the force which is implemented from above?
Discrimination is violence.
Repression is violence.
To forbid gatherings is violence.
To shut eyes and ears is violence.
The lethargy of the masses is violence.
to that we can only respond with tremendous means!

Berlin is characterized, known and loved for its variety in culture and life drafts. Nowadays the trend goes terrifically quickly in direction of monoculture and a middle-class, ordered, white townscape.
We see that the media is aimed to demonize us and politics criminalize and illegalize us.
If refugees are fought, instead of the here created flight causes, we do not want to talk „through the flower“ but through loudspeakers, for EVERYONE to hear it!
If then children cannot sleep, we are seriously sorry.
But still too many people are ignorant and indifferent when faced with our collective responsibility.

Why do people sell marijuana in the park? Because they have no work permition and often also no residence permition. How should they and their families live otherwise? They are forced into illegality and are criminalized.
The fact that these people are on the run is because we are also respnosible for that!

We produce and supply the weapons with which further cultures are destroyed and families are killed.
Do we, really, have the need of raw materials for which wars are led?
Should we support exploiting enterprises which destroy environment and chase People out of their country?
Do we want to be those which allow that people drown in the mediterranian sea and simply leave that wall around Europe standing?
It is probably the fewest we can do, to make a live possible to these people here after we destroyed their existances and to stand by by their side with protection and solidarity!

We know that we can only change these circumstances together!

Therefore, we invite You to discuss with us and to find common solutions! We Are glad about e suggestions, criticism, needs / wishes, particularly participation:

Tekk Back Da Park Act II

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Once again, we will rise up for a free Görli! A Görli free from racism and police brutality! Free from illegalisation and criminalisation! We stay in deep solidarity with the struggle of the people from the school # Ohlauer Infopoint. Like last time we will take some donations for this people.

 

Last time on 13.03. we were not allowed to go inside of the park. They criminalize us and say that we are „a danger for the public security and order“
So we are glad for this nice words but we will fight until the park is free!

Come together – DIY – tekk back the power!

Deutsch:_________________________–>

Am Fr. den 13.03. versammelten wir uns am Spreewalplatz um lautstark für einen freien Görli zu protestieren. Einen Görli frei von rassistischen Kontrollen, Polizeigewalt, Repression, Kriminalisierung und Illegalisierung!
Mit einem lautem Soundsystem, schneller Bassmusik und integrierten Redebeiträgen forderten wir mehr Freiräume, gleiche Rechte für alle und eine Bekämpfung der Fluchtursachen statt der Geflüchteten!

Und wie es so ist, wenn Menschen für ihre Freiheit einstehen, dann kommt es zu Repression seitens der herrschenden Klasse. Die Versammlung durfte nicht so wie angemeldet im Görlitzer Park stattfinden, sondern musste ausweichen.

Uns wurde ein Verbot seitens der Versammlungsbehörde ausgesprochen, welches so begründet wurde, dass eine aufschiebende Wirkung durch einen Wierspruch nicht möglich war. Das heißt uns wurde unterstellt „eine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ zu sein! „wink“-Emoticon
Wir fühlen uns sehr geschmeichelt, doch eine solche Kriminalisierung zeigt nur das Interesse der sog. „TaskForce-GörlitzerPark“ an einen gesäuberten, kontrollierten, weißbürgerlichen Park.

Obwohl das berliner Stadtbild und seine Geschichte von musikalischer, kultureller Vielfalt und Protest geprägt ist, ist eine Verbotsbegründung der Vers.Behöre, wir würdem diesem Image nicht entsprechen.
Diese Politik passt nicht in UNSER Stadtbild. BASTA!

Sie haben getan was sie konnten, um uns zu verbieten uns den Park zu nehmen & sie haben sich tief geschnitten wenn sie denken wir würden uns beugen. Jetz erst recht werden wir solange die Straßen beschallen und Krach machen bis wir erhört werden und wir uns die Freiräume nehmen, die uns zustehen!

Deshalb werden wir am 28. ein weiteres Mal laut sein um unsere Freiheit einzufordern.

Siempre Juntos!!!

https://linksunten.indymedia.org/de/node/137647

facebook.com/events/869602433102265/

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Tekk Back Da Park Act I

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Berlin in den 90er: es sind über 200 besetzte Häuser in Berlin, auf der Eastside Gallery zwischen mauer und spree var der raum bis zum Schwarzer Kanal eine Autonome Zone, voller Wagen Plätze und uncommerzielle Free Partys. Was bleibt heute?
Wagenplätze und Besetzte häuser in Berlin können an den Händen abgezählt werden. Uns wurden die Freiräume genommen, brutal geräumt oder comerzialisiert. Doch nehmen sie uns die Freiräume, dann nehmen wir uns die Straße, die Parks und die Plätze!

 

Am Freitag den 13.03.15 versammelten sich ca, 100-200 Menschen am Sreewaldplatz, um Lautstark für Freiräume und gegen, rassistische polizeikontrollen, repression, Polizeigewalt, Verdrängung, und gegen eine Umstruckturierung des Görlizer Parks im Sinne der „Task Force“ zu protestieren. Es wurde mit einer 4.4. P.A.-Anlage (4 Höhen und 4 Subs), laute, schnelle Bassmusik gespielt inwelchen Redebeiträge integriert wurden.

 

Die Versammlungsbehörde unternahm alles erdenkliche um zu verhindern, dass die Veranstaltung so wie angemeldet im Park stattfindet. Die Versammlung wurde kriminalisiert, und ihnen wurde eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unterstellt. Selbst ein begründeter Eilantrag an das VerwaltungsGericht konnte ein Umzug in den Park nicht ermöglichen. Es ist das interesse des Senats, und des Bezirkes einen sauberen, weißen und kontrollierten Görli zu haben. Die polizei benahm sich erstaunlich cooperativ und friedfertig..

 

Leider mussten x-berger Anwohner_innen bis um 22h belästigt werden, und hatten Gelegenheit sich über die Lautstärke zu beschweren statt über den ganzen Scheiß der sonst auf der Welt abgeht, die zu viele menschen stumm lässt. Im nachhinein betrachtet, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Es sind einige Euronen Spenden zusammen gekommen, die die nächsten Tage den Gefangenen Geflüchteten aus der Ohlauer zugute kommen werden.

 

Obwohl viele Sachen zu verbessern waren, war die Stimmung vor den Bassboxen episch.
Es war der Start einer Reihe von Lautstarken Polit-Party-Protesten, welche diesen Sommer prägen werden!!!

 

Hier der Aufruf zum Event:

TEKK BACK DA PARK

Fr. 13.03. 13:00h – 22:00h Görli !

***—ENGLISH—DOWN—***

Wir leben hier, wir chillen hier, wir bleiben hier! Der Görlitzer Park, ist ein Ort, der X-bergs Geschichte prägt.Leider ist unser Gröli in letzter Zeit zu einem Schauplatz von Rassismus, Repression, Polizeigewalt und einer Politik der Unterdrückung geworden.
Und sowat passt uns überhaupt nicht!
Warum müssen ganze Familien aus Bulgarien, Rumänien oder sonst wo im Winter Nächte im Park verbringen und wieso wird ihnen ihre letzte Zuflucht genommen? Dieser Ausdruck des Versagens der Berliner Wohnpolitik verlangt nach konsequenten Antworten. Wir haben es Satt täglich rassistische Polizeikontrollen erleiden zu müssen, die diejenige trifft, die Repression am meisten befürchten.
Menschen, welche aus Gründen, die u.a. hier geschaffen werden, ihre Heimat verlassen sind gezwungen sich mit illegalisierter Arbeit zu finanzieren. Ohne Bleiberecht, Arbeitsrecht, Wohnung und Perspektive ist der verkauf von Marihuana oft eine risikoreiche Möglichkeit sich finanziell unabhängig zu machen und Geld zu seinen Familien zu schicken.
Diese Auswirkungen einer rassistischen Politik haben einen Kreislauf von Kriminalisierung, Repression und Polizeigewalt zur Folge.
Es ist die selbe Politik (Grüne,SPD&CDU) welche die besetzte Ex-Gerhard-H.Schule in der Ohlauerstr. polizeilich räumen lassen wollen (am 19.03.??). Eine Politik, die Millionen € Steuergelder in Brutale Polizeieinsätze, sinnlose Olympiakampagnen, Abschiebeknäste auf BaldfERtige Flughäfen, Banken und Bullshit ausgibt.
Wir haben diese scheiße satt! Wir fordern:
+Arbeitsrecht und Bleiberecht für Alle und Bekämpfung der Fluchtursachen und nicht der Geflüchteten!
+Eine humane Wohnungspolitik. Stopp der Verdrängung und Mietsteigerung!
+ Wir Wollen Freiräume, wo wir uns frei entfalten können!
+Stopp der rassistischen Polizeikontrollen um den Görli und sonst-wo!
+Internationales Geflüchteten Zentrum statt Räumung in der Ohlauerstr! Weg mit den Secus!
+WIR wollen einen freien Görli, frei von Gewalt, Rassismus und Kriminalisierung

Wir werden unsere Soundsystems zusammenschließen und Tanzen! Bass bis die Strukturen die uns Unterdrücken beben.

WE ARE ONE
__________________________ ____________En:

HERE we live, HERE we chill, HERE we stay! The Görlitzer Park is a place that marks X-Berg’s history. Unfortunately, for some time, Görli turned into an arena of political oppression, racism, repression and police violence.
Fuck that!!!
Why do whole families have to spend the nights in winter in the park, and why they even get taken this last shelter? This is how the fail of Berlin housing politics looks like. It is longing for consequences!! We have enough suffering day by day racists police controls that finally expulses and restrain those people who are most vulnerable and depend on this free area the most.
People, who leave their countries for reasons created basically by the so called „West“, are forced to make a living from illegalized jobs. Without right of resistence, working permission, flat, or adeny perspectve, dealing is a, indeed riscy, opportunity to reach financial independence and maintain the own family.

Such effects of racist politics perpetuate the miserable cirqule of criminalisation, repression and police violence.
The same political forces („Green“ party Die Grüne, SPD&CDU) are acting when the occupants of Ex-Gerhard-Hauptmann-Schoo l, Ohlauer Str. are asked to leave their home latest 19.03., when millions of € from taxes are spent on brutal police operations, pointless campaigns for the Olympic games, deportation prisons on never ending airport contstruction areas, banks, and bullshit.

We are fed up with this fucking shit!
We demand:

+Right of residence and working right for all! Fight the causes of migration, not the migrants!
+Human housing politics. Stop expulsion and increasing rents!
+ We want room for free development!
+Stop racist police operations in Görli and wherever!
+International Refugee Center instead of eviction in Ohlauerstr.! No secus!
+WE WANT A FREE GÖRLI, free from violence, racism and criminalisation!

We will interconnect our sound systems and we will DANCE! BASS until the structures, that oppress us, will be shaking.

WE ARE ONE

 

Reclaim your Görli / Tekk the Power Back!

 

TBDP

tttgörli

Reclaimxgörlixxx

Liebe FreundInnen

TTTXXX

English (Deutsch Unten):

 

Too long we were hiding away, have fled from reality and built our own universes in cages made of laserlight.

A wonderland in trembling bass, hovering clouds of thick vapour, sweating flesh in a raindance, bathing under dripping ceilings and shining eyes

On the run off stress, pressure and social constraints we have created something wonderful together…

A home for all those which do not want to admit this world full of grey people we dont want to realise.

But all anaesthetics in the world wouldnt be sufficient enough to close our eyes confronted with the misery on this planet.

We do not want to celebrate any longer to flee from reality, we want to celebrate to create a new future.

We know that it is possible! each time we gather at festivals we create a free space, where we live, love, laugh, shout and stomp with each other.

In our circles there are aswell deep dark sides. The people who lose themselves on the run from reality. But we arehere to take care and help each other.

We want more. In the certainty that it is possible to create a better future we have united to realize our dreams.

VIVA LA UTOPIA!

TTT7.2

 

German/Deutsch:

Zulange haben wir uns verkrochen, Sind vor der Realität geflüchtet und haben uns unsere eigenen Universen in Käfigen aus Laserlicht gebasstelt.

Ein Wunderland in bebenden Bässen, wabernden Wolken aus dichten Dämpfen, schwitzendem Fleisch im Regentanz, badend unter tropfenden Decken, strahlende Augen.

Auf der Flucht vor Stress, Leistungsdruck und gesellschaftlichen Zwängen haben wir gemeinsam etwas wundervolles geschaffen.

Ein Zuhause für all jene, die diese Welt voll grauen Menschen nicht wahr haben wollen.

Doch alle Betäubungsmittel der Welt reichen nicht aus um unsere Augen zu verschließen vor dem Elend auf diesem Planeten.

Wir wollen nicht mehr feiern um die Wirklichkeit zu fliehen, wir wollen feiern um eine neue Zukunft zu schaffen.

Wir wissen, dass es möglich ist, jedes mal wenn wir auf Festivals zusammenkommen schaffen wir einen Freiraum, indem wir miteinander leben, lieben, lachen, schreien und stampfen.

In unseren Kreisen gibt es tiefe Schattenseiten. Menschen, die sich auf der Flucht verlieren. Doch wir sind da um aufeinander aufzupassen, uns zu helfen und füreinander da zu sein.

Wir wollen mehr. In der Gewissheit, dass es möglich ist eine bessere Zukunft zu organisieren, haben wir uns zusammengeschlossen um unsere Träume zu realisieren.

VIVA LA UTOPIAtbtp