Soliknete

Eure Feierwut hat im letzten Jahr diese Projekte unterstützt:

  • Antirepressionsgruppe für Ohlauer
  • Women in Exile
  • Hambacher Forst
  • Lager Mobilisation Group
  • Kotti und Co
  • und uns natürlich. Mit unserem Anteil haben wir 7 TanzDemos und 3 Solipartys auf die Beine gestellt

Danke Leute

Da das Soligeld für  den Widerstand wie der Sprit für den Molli ist, habt ihr einen wichtigen Beitrag geleistet um emanzipatorische Strukturen zu stärken.

Everyday Res!sdance, Mampf für den Kampf und fürs Hirn: http://stressfaktor.squat.net/termine.php

 

FuPa 2015

Auf der 18. FuckParade sind wir zusammen Laut auf den Straßen gewesen.
Gründe zum Aufmukken gibt es Genügend, diesesmal sollten Zeichen gesetzt werden um eine unmenschliche StadtPolitik anzuprangern und Rassismus anzugreifen.  Hier nochmal die gesammelten Rede- und Musik-Beiträge:

Video zur FuPa :

 

und nochmal in Audio:

FuckParade 2015 – Hören ist Stören – Rede by Demimuta on Mixcloud

An dieser Stelle großes Dankeschön an die Musiker_innen:

Brunox:  https://soundcloud.com/brunoxturbo
Glan Dula:  https://soundcloud.com/g1andu1a
Äpiläpti:  https://soundcloud.com/pil-pti
DNS-Sound:  https://soundcloud.com/dnssound
Papyo Raffiki:  https://soundcloud.com/papyorafiky
Copkilla:  https://www.mixcloud.com/iamzero/
Hannes Beilstein:  https://soundcloud.com/hannes-beilstein

Unglaublicher Erster-Hilfe Einsatz vom Team der DruckKammer  die spontan und solidarisch unseren defekten Generator während der Parade repariert haben, als wir schon dachten es wäre Vorbei.

Welcome to Fuckparade 2015

Wir werden Laut sein für Freiräume!
Das heißt für Räume wo alle Menschen sich frei fühlen dürfen egal welche Herkunft, Geschlecht und sexuelle Orientierung sie haben…
Menschen die der Meinung sind mehr wert zu sein als andere können diese Meinung für sich behalten und sich auf der Parade vom Gegenteil überzeugen lassen insofern sie ihr Maul halten, tanzen und zuhören statt rassistische Kackscheiße oder ähnliches von sich zu geben!
Wir werden Laut sein, weil die Scheiße so nicht weitergehen kann!
Braune Brandanschläge gegen Menschen auf der Flucht sind mehr als abscheulich und beschämend.
Die Hetze gegen Geflüchtete von NPD, AfD, Pegida, Hogesa und ähnlichen Patridioten haben nirgendwo was zu suchen!
FASCHISMUS IST DIE AUSGEBURT VON DUMMHEIT UND KRISEN
Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen…
Gegen geschaffene Krisen helfen Solidarität und Aktivismus.
Gegen Faschismus gibt es nur Widerstand.

Sa. 05.09. 15h Köpenicker str. 7011907203_880798698666354_3839488855385802955_o

Rede von der Antinationalen Nicht-Parade

Über die Notwendigkeit, Reichtum und Privilegien abzubauen

Materieller Reichtum an sich ist keine Schande. Wenn der Reichtum der einen allerdings die Armut der anderen bedeutet, ist er eine Schande. In der Welt, in der wir momentan leben, steht Reichtum eben nicht für sich, sondern ist zwangsläufig verbunden mit Armut. All der Luxus und Wohlstand, mit dem sich sogenannte zivilisierte Gesellschaften brüsten, baut auf Armut, Ausbeutung und Massenmord auf. Dies ist auch kein Geheimnis. Wir kennen die Geschichte der Kolonialisierung, wir wissen von den Bedingungen der ausgebeuteten Arbeiter*innen und der Erde und wir wissen auch, dass tagtäglich Menschen an Hunger sterben während sich andere nach dem Shoppen mit Kaviar und Champagner vollstopfen.

Um diese Schande zu wissen, und es zu ignorieren und sogar zu zelebrieren, ist die viel größere Schande. Die größte Schande aber ist, den Gebieten und Gesellschaften, die von den imperialistischen Mächten geschändet werden, Entwicklungsländer zu nennen und es so darzustellen, als wären sie lediglich nicht so weit fortgeschritten wie die reichen Gesellschaften und als würde sie nur etwas mehr Entwicklung brauchen. Dann auch noch geheuchelt mitleidsvoll diesen Gebieten Entwicklungshilfe aufzudrücken, was oft lediglich bedeutet, dort Strukturen zu etablieren, welche die postkoloniale Ausbeutung noch vereinfachen, ist einfach nur pervers.

Sollte es jemals der Wunsch von sogenannten sozial- oder christlich- demokratischen Strukturen gewesen sein, das Leid der Welt zu verringern, hätten sie eben aufgehört das Leid der Welt zu verursachen. Doch es ist offensichtlich in keinster Weise das Interesse der Machthaber*innen, ihrer hohlen Selbstbezeichnungen entsprechend zu handeln. Sogenannte Sozialleistungen dienen lediglich der Ruhigstellung und für die Anhänger*innen der Regierungen bedeutet es die Entlastung ihres schlechten Gewissens, falls doch noch ein Fünkchen Menschlichkeit in den versteinerten Herzen überlebt haben sollte. Was es für die Reichen und Privilegierten Menschen aber hauptsächlich bedeutet, das aktuelle System zu unterstützen, ist deren eigener Vorteil. Das Sichern von Reichtum und Privilegien ist tatsächlich die einzige Funktion die Machthaber*innen in kapitalistischen Strukturen erfüllen.

Wie können Unterstützer*innen solcher Regierungen es übers Herz bringen, ihre Interessen zu sichern, wissentlich, dass es gleichzeitig die Sicherung des Leids für den Großteil der Menschheit bedeutet?

Solidarität bedeutet nicht, einmal im Jahr an die Menschen zu spenden, die unter unmenschlichen Bedingungen die Produkte herstellen, die du kaufst. Solidarität bedeutet, aufzuhören die Welt zu knechten um selber im Wohlstand baden zu können. Es bedeutet, im Klartext, die eigenen Privilegien abzubauen und sich einzugestehen, dass sie nicht das Resultat von Fleiß und Arbeit sind, sondern dass es Diebstahl ist. Wer mehr Privilegien haben will als andere, beraubt sich deren Recht auf Leben, Freiheit und Glück, um selber mehr davon zu haben.

Ja, wir werden nun mal geboren, wo wir geboren werden. Es ist keine persönliche sondern eine kollektive, historische Schande, mit Privilegien geboren zu werden.

Es ist aber eine persönlich Schande, die Privilegien aufrecht halten zu wollen und sie auf unmenschliche Art und Weise zu missbrauchen. Wenn z.B. die Menschen, die von uns ausgebeutet werden, herkommen, um dem Elend zu entkommen und dann hier mit Rassismus und Abschiebungen bombardiert werden, dreht sich die Gerechtigkeit im Grab um.

Dies ist ein Aufruf an alle Herrschenden, Reichen und Privilegierten und diejenigen, die deren Interessen wahren wie Polizei, Militär und Grenzwächter*innen: Ja, die Verantwortung für die Zerstörung des Lebens, des Friedens und der Menschlichkeit liegt genau hier. Die westliche Gesellschaft vergewaltigt ihre hohlen Werte von Freiheit, Geschwisterlichkeit, Gleichheit und Nächstenliebe. Aber es ist noch nicht zu spät, sich zu besinnen und irgendwann in Würde zu sterben.

Für das glückliche, schöne Leben ist es nicht nötig in Überfluss zu schwimmen. Im Gegenteil. Menschen ertrinken daran und sehen nicht mehr, was wirklich zählt. Dass Status, Konsum und mehr und immer mehr nicht glücklich machen, sehen wir doch selber jeden Tag! Wer dies leugnet betrügt sich selber! Wie viele Milliarden Menschen hat diese egoistische Praxis der Gier schon gebrochen. Wenn wir nicht weiter andere und und selber brechen wollen, müssen wir mit diesem System brechen. Befreien uns aus diesem Kriegsspiel von Illusionen und Knechtschaft, können wir das wahre Leben erleben. Lasst uns Macht, Besitz und Geld von ihrem Thron stürzen und Liebe, Freiheit, Gemeinsamkeit und Solidarität zu mehr machen als Begriffen, sondern zu einer Lebenspraxis.

Fr. 17.07. Antinational-Parade – Plan B !

COME TOGETHER – 13h – KUFÜRSTENDAMM 211

16h ! START DEMO !

Give a shit on Pariser Platz! We are allowed to go to the Pariser Platz on Friday because it’s not the french national day and we don’t disturb..
But we decide to finish in X-Berg because the Oranienplatz has a long history of slavery and rebellion !

Together against:
repression, nations, borders and postcolonial exploitation!
United for:
Musik, Freedom and Equal Rights for All !

 

planB

Music breaks borders, solidarity goes over repression

On the 14th 17th of July, we will make some noise against nations, borders, exploitation and repression in front of the french embassy. As well as on the 9th of November people in Germany act as if there were no borders anymore and as if we were at one and so on, the 14th of July is celebrated in France as the national day to remember the french revolution and the people who died for liberty, equality and siblinghood. Hypocritically fireworks are being inflamed to blow one’s own trumpet without spending one thought on colonisation, exploitation and repression which run like a blood red threat through the history of France and of all imperialistic forces. On the 14th of July 1789 the Bastille has been stormed and occupied as the beginning of a revolution to ring in an era that quits with monarchy, exploitation and repression. The King lost his head but hegemonic structures just put on their sheep’s clothing. Bloody campaigns, massacres and exploitation in French colonies destroyed societies, war and repression are the heavy heritage of this nationalism but of course people keep silent about this. Even though wars of independence banished the colonial rulers, exploitation never ended. Nearly the whole french energy generation is based on uran from the Subsahara and Central Africa. Civil wars and misery are the post colonial burden of Ex- colonies and a leading cause of flight to Europe. Reasons of flight are being concealed and kept up through capitalistic ways of production and ignorant consume.

The competition in capitalism, sexism in partiarchy, discrimination and racist laws are in heavy contrast to the idea of fraternité or siblinghood. Catastrophic situations for people without papers and people without paper don’t have anything in common with liberté et égalité or freedom and equality. These words stay empty slogans and we don’t see a reason to celebrate hypacracy!

But the free spirit of the french revolt did not die out.

There are many „Zones à defendre“, so called „areas to be defended“ like for example the Hambacher Forst between Cologne and Aachen. Places where people organise themselves autonomic and in solidarity and where the ideas of freedom, equality and siblinghood are being lived. But of course the government tries all they can to get these thorns out of their griefy eyes.

Repression is daily fare and can be deadly like it was with Rémi, a 21 year old who died because of a flare shell shot by the police.

Not only the Z.A.D.s but also many illegal free parties are being organised autonomic. Hundrets of people who come together despite observation and prohibition to celebrate noncommercial music.

Since 2002 these peaceful gatherings are regularly being attacked and evicted and pigs confiscated soundsystems. Flare shells, teargas, taser and blue lights are no alternative for fog machines, laser and strobos!

So called “anti-techno laws” prohibit everywhere in Europe that people come together selforganised for noncommercial events to sweap ideas and dance.

Since last year different soundsystems connected to make noise on the streets and to make clear loudly that we are pissed.

In deep solidarity with all people who are affected by repression and with the faith that music can surmount borders, we will gather on friday the 17.07.’15 to make some noise against injustice.

For a society of true values!

Against the construct of borders and nations,

Against racism, governmental violence and repression!

We want to destroy these structures that want to suppress and prohibit us!

We will create free spaces, come together, build up our own structures and celebrate that with musikk and dance!

UPDATE! Antinational parade on 17.07!!!NOT 14.07. !

NO 14.July !    Date of antinational Parade is the 17. of July  12:00h Kufürstendamm 211

PAS de 14. Juillet !    La nouvelle Date de la Parade Antinationale cera Vendredi >>>   17. Juillet    !!!     12:00 devant l’institut francais ( Kufürstendamm 211 )

KEIN 14. Juli !        Das neue Datum der Antinationalen Parade ändert sich auf Freitag den 17.juli !   Ab 12h auf’m Q-Damm 211!

1407plan

>>17.07.>>>>> 12:00 – Come together – 14:00 – start sound – 16:00 – Start Demo – 22h Finish sound & Demo – 23h – Next Party ???  <<<<<<<<<<<<

Antinationale Parade trotz Platzverbot !

Wiedereinmal will die Versammlungsbehörde uns verbieten.
Uns wird untersagt, den Pariser Platz am 14.juli wie geplant als Endkundgebungsort zu nutzen.
Wiedereinmal wird uns verweigert, einen öffentlichen Platz mit unserer Meinung zu beschallen.       Wiedereinmal gibt es einen Grund mehr,  lauter zu werden…

1407plan

 

Solidarität über Repression
Am Freitag den 17. Juli,
werden wir auf den Straßen tanzen und zwar eine schöne Strecke!
Ab 12.00 tanzen wir vor dem Institut Francais am Q-Damm 211.
Um 16h gehts los in Richtung KaDeWeh an etlichen Konsumtempeln vorbei zum  Nollendorfplatz. Da können wir links abbiegen um frontal auf die CDU Parteizentrale zu zu steuern. Kurz danach am Kriegs Ministerium vorbei um auf dem Potsdamer Platz zu landen vor der Mall of Shame.
Nachdem wir über die Leipziger Straße zum Hausvogteiplatz gelangen ist die Jägerstraße nicht weit, wo die Griechische Botschaft auf uns wartet, wo wir transnationale Solidarität kundgeben gegen Represion, Spardiktate und für Selbstbestimmung.
Schließlich navigieren wir weiter in Richtung Französische Botschaft
(Es wurde uns untersagt Musik zu spielen oder gar Redebeiträge auf dem Pariser Platz zu halten), um diese zu umgehen und von hinten durch das Brandenburger Tor oder durch die alte Mauer zurückzubeschallen…
Grund für das Verbot soll unser „störendes Erscheinungsbild“ sein und die Angst, wir könnten die Botschaft mit Sound beschallen und so die heuchlerichen Feierlichkeiten stören.

Menschen gehen über Leichen
Was Frankreich zu feiern hat sind 440 Miliarden Euro an Steuergeldern im Jahr aus den ehemaligen Kolonien. Neben den fossilen Ressourcen wie Uran aus der Sub-Sahara (Niger – Kongo), verdienen die NeoFeudalisten an den Zinsen der Verschuldung durch die gebrachte „Civilisation“.
Doch nichts als ungeheure Zerrissenheit und Elend wurde durch diese sog. „Civilisation“ gebracht. Was den ehemaligen Kolonien bleibt, sind Schulden, Zinsen, gebrochene Familien, Grenzen, Bürgerkriege, Genozide, Armut, Hunger, Sklaverei und eine endlose Liste der Ungerechtigkeiten.

Siehe:
http://answersafrica.com/countries-subjected-pay-colonial-tax-benefits-salvery-france.html/2

Mukke geht über Grenzenhqdefault
Statt einer gestorbenen Revolution zu gedenken, welche nie zu Ende ging, wollen wir mit einer Anti-nationalen Parade wahre Werte wiederauferstehen lassen.
Mit Musik die Grenzen zerstören, die uns voneinander trennen und miteinander zu tanzen, zu schreien, zu träumen und zu leben.
Mit Worten und mit Sound Systems wollen wir Botschaften hinterlassen um mit den Bässen die Strukturen zu sprengen, die uns unterdrücken und in eine Form und Funktion pressen wollen.

 

 

Mukke geht über Grenzen – Solidarität über Repression

insurrZum 14.Juli  17.Juli werden wir wiedereinmal KRACH machen gegen Repression, Grenzen und Nationen: Es besteht die Überlegung, eine Demo anzumelden, falls uns der Pariser Platz als Kundgebungsort nicht genehmigt wird. In diesem Fall gehen wir über den KuDamm vom Institut Francais bis zur Französischen Botschaft am Brandenburger Tor.
Infos werden folgen leider auch über Facebook ( zwecks Propaganda ) :
https://www.facebook.com/events/1612831455640715/

 

insurrSo wie in Deutschland der 9.November gefeiert wird, als gäbe keine Grenze mehr und als wären wir uns einig usw., so wird der 14.Juli in Frankreich als Nationalfeiertag zelebriert um der Französischen Revolution zu gedenken und den Menschen, die für Freiheit, Gleichberechtigung und Geschwisterlichkeit gestorben sind.
Heuchlerisch werden Feuerwerke gezündet und Entenstopfleber gefressen, ohne einen Gedanken an Ausbeutung, Kolonisation und Repression zu verschwenden, welche sich wie  blutrote Fäden durch die Französische Geschichte ziehen.
Am 14. Juli 1789 wurde in Paris als Auftakkt der Revolution die „Bastille“ erstürmt und besetzt, um ein Zeitalter einzuläuten, welches Monarchie, Ausbeutung und Unterdrückung ablösen sollte.

Der König wurde geköpft, doch seitdem haben sich die Herrschaftsstrukturen nur verlagert.  mamaafrika
Feldzüge, Ausbeutung und Massaker in den Französischen Kolonien, zerstörte Kulturen und Gesellschaften, Kriege, postkoloniale Ausbeutung und Repression bilden das schwere Erbe dieser Nation, worüber viel zu viel geschwiegen wird.
Obwohl Unabhängigkeitskriege die „Kolonialherren“ aus Afrika und anderswo verscheucht haben hat die Ausbeutung nie geendet. 440 000 000 000 Euro Steuergelder aus den Exkolonien an Frankreich für die gebrachte sogenannte „Zivilisation“.
Quasi die gesamte französische Energieerzeugung basiert auf Uran aus der Subsahara und Zentralafrika.
Bürgerkriege und Elend sind die postkoloniale Hinterlassenschaft Frankreichs an diese Regionen und eine Hauptursache für die Flucht nach Europa. FLUCHTURSACHEN werden verschwiegen, verschleiert und gefördert durch blinden Konsum…
Wie in Deutschland machen rassistische Aslygesetze Geschwisterlichkeit unmöglich.
Katastrophale Situationen für Menschen ohne Papiere in Calais und ganz Europa widersprechen den Ideen von Frieden und Gerechtigkeit.
Liberté, égalité & fraternité bleiben hohle Parolen sowie Einigkeit und Recht und Freiheit.

 

 

 

Z.A.D. , Freepartys und wie das freie Leben unterdrückt wird

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In Frankreich gibt es Zahlreiche „Zone à Défendre“ sog. Zu Verteidigende Zonen so wie der Hambacher Forst hier zwischen Köln und Aachen. Orte wo Menschen sich autonom und solidarisch organisieren und wo Werte wie Freiheit und Solidarität nicht nur gefaselt, sondern gelebt werden.
Leider tut die Regierung alles, um dies zu verbieten.
Repression liegt an der Tagesordnung und zeigt sich am Beispiel des von Bullen ermordeten 21 Jährigen Rémi, welcher in der Nacht des 25 Octobers 2014 durch eine Leuchtgranate der Polizei ums Leben kam.

Neben den Z.A.D.s werden in Frankreich zahlreiche illegale Free-Partys autonom organisiert.
NLPolTausende von Menschen, die trotz Überwachung und Verbote es schaffen, zusammenzukommen um auf unkommerziellen Tekknopartys zu feiern.
Sie sind Alternativen zu überteuerter, rassistischer, diskriminierender Clubkultur.
Seit 2002 werden solche friedlichen Veranstaltungen regelmäßig brutal angegriffen, polizeilich geräumt und es werden Soundsystems konfisziert. Leuchtgranaten, Tränengas, Taser und Blaulicht sind kein Ersatz für unsere Nebelmaschinen, Laser und Strobos!
Sogenannte „anti-techno Gesetze“ verbieten überall in Europa, dass sich Menschen unkommerziell und selbstorganisiert versammeln um sich auszutauschen und zu tanzen.legalizetekk
Seit letztem Jahr haben sich verschiedene Soundsystems zusammengeschlossen um gemeinsam die Straßen zu beschallen und klar zu machen, dass wir die Schnauze voll haben.

In tiefer Solidarität mit allen Betroffenen von Repression und mit dem Bewusstsein, dass Musik es vermag, Grenzen zu überwinden,

werden wir uns am 14.07.2015 Freitag den 17.07.2015 Versammeln um Krach zu machen und laut zu sein!cropped-nojustice.png

Für eine Gesellschaft der wahren Werte:
Gegen das Konstrukt von Grenzen und Nationen,
Nein zu Rassismus, Staatsgewalt und Repression!
Wir wollen ein freies Leben, selbstorganisiert und solidarisch!
Wir wollen all diese Strukturen zerstören, welche uns unterdrücken und verbieten wollen!
Wir werden Freiräume schaffen, Musikk machen, eigene Strukturen aufbauen und wir werden tanzen!

La Musikke passe à travers les  frontières – La Solidarité pardessu la répression!

-Fête Antinationale contre la Violence Policière en France et autrepart!
14.Juillet   17. Juillet 12h devant L’institut Francais (Kufürstendamm 211) –
22h devant l’embassade Francaise au Pariser Platz 5 (Porte de Brandenbourg) !

insurr

Ainsi qu’en Allemagne le 9 nov (Fête Nationale) est fêté comme si il n’y avais plus de frontières et que nous étions unis, en France on fête le 14 juillet en mémoire a la révolution française et au individus qui ont donné leurs vie au nom de la liberté l’égalité et la fraternité.

Hypocritement on s’engouffre de fois gras sous les feux d’artifice, sans une pensée a l’exploitation, la colonisation et la répression. Qui s’insinuent tel un long ruban de sang a travers l’histoire de la France jusque à ce jour.

Le 14 juillet 1789 la prise de la Bastille inaugura une aire, qui se voulait antirepressive contre l’exploitation et la Monarchie. Le roi fut décapité mais les structures hiérarchique ne furent que déplacées. L’exploitation massive et les massacres dans le colonies françaises, des cultures détruites et des familles entières brisées, sont le lourd héritage de cette Nation.mamaafrika
Malgrais les guerre d’indépendance qui devait chasser les colons d’Afrique et d’autre part, cette exploitation n’a jamais finie.
Majoritairement la production énergétique française provient d’Uranium d’Afrique centrale, le cacao subsaharien pour le chocolat  et les diamant du sang pour des chaines en or. Ce que les collons ont laissé en Afrique se sont des dettes impayables, de la pauvreté, des frontières, des Guerre civile, du fanatisme, du terrorisme et bien d’autre causes de flux migratoires vers l’Europe.
insurr
Comme en Allemagne, des lois racistes rendent impossible la soit disant fraternité.
Des Situations inhumaine pour des Sans Papiers à Calais et dans toute l’Europe détruisent un avenir juste et en paix.
Liberté, égalité & fraternité restent des paroles vides comme Einigkeit und Recht und Freiheit.

Mais L’esprit Libre de la révolte Française n’est pas mort! Ce qui ce voit aux Z.A.D.s qui résistent, comparé au Hambacher Forst (la seule Zone à Défendre maintenue en Allemagne).
Là où on essaye de s’autoorganiser et de faire vivre des valeurs comme l’amitié et la liberté.
Mais le gouvernement fait preuve de son Monopole Exécutif pour nous intimider et interdire.
La répression est cotidiènne.
Nous gardons en Mémoire et dans le cœur Oury Jahllo comme Rémi.

cropped-nojustice.pngÀ côté des ZAD en France il y a des Free Partys ou des milliers d’individus réussissent à s’unir pour danser malgré l’interdiction et la surveillance.
Depuis 2002 les Tekkos se font attaqué de manière brutale, se font évacuer et saisir des caissons sans raison. Mais les Flashball, le Lakrimo, les Taser et les Sirènes ne remplaceront jamais nos Sonos, notre joie, les laser, nos sœurs et nos frères.

Des Lois anti-techno interdisent partout en Europe que nous nous rassemblons librement pour nous échanger et danser. Bien plus pire sont toutes les Lois racistes qui nous empêchent de vivre ensemble !

Des mouvements contre la répression, antifasciste ou hédoniste, militant comme pacifiste, surgissent de partout et se réunissent pour faire du bruit dans la rue et faire comprendre, qu’on en a raz le cul.

En profonde Solidarité avec TOUT*ES les victimes de répression et avec la certitude que la Musikke passe à travers toutes les frontières, nous allons nous réunir devant l’ambassade Française de Berlin le 17.07.2015 pour fairrre du Son et ÊTRE bruyant !
Pour une Société des vrais Valeurs :
Contre les Structures de Frontières et de Nation !
NON au racisme, NON a l’état et NON à la répression !
Pour une vie libre en Paix et solidaire!
Allons détruire les barrières qui nous séparent, qui nous interdisent et qui nous tues !
Nous allons crée des Zones Libres, faire de la musique nous organiser et danser !

FREEDOM – INSIDE & OUTSIDE – BRRREAK WHAT BREAKS US

freeeWhy humanity didn’t choose freedom yet? Why humanity still serves a system, that does not serve humanity? Why are we keeping up structures that put profit over life? Why we keep running a machinery in which we are only a gearwheel that has to function better, faster, cheaper? And the profit is there for only a very few bigwigs while the rest of us is being exploited, discriminated, repressed, imprisoned, killed.

It is not, that it would not be possible to change our situation. We are really enough people to break with this shit, take matters into our own hands and create something new that is beautiful for all of us. Just imagine the effect of a worldwide open-ended general strike…

So what is it, that keeps us in chains? I guess for privileged and profiting people its mainly comfort. But more important I find fear. And that is exactly what the ruling want. They are creating a picture in our heads of danger that lurks everywhere… Like this they justify to exercise more and more control over us what they call security. “Oh thank you for your loving protection, you caring mother! What would I be without you?” Well, the question is rather, what would the system be without us….?
… and thusfore the state tries to convince us that without it there would be chaos and destruction. But are we humans really so dumb that we need rulers to tell us what to do and what not? If we let fear control us, capitalism, patriarchy and fascism have already won.

For me its so insane that some people really feel safe in structures made by mass murders, fascists and machos who are jerking off on the number on their bank account and their name on the list of the most mighty.maschieneriedesverderbensfinal

So I ask seriously: State, what would I be without you?
Can I even be without you? You have conditioned me all my life…
Since we are born we are surrounded by lies and illusion and of course they contaminated our heads and hearts. Who made our worldview, our reality?
First of all, we need to be brave to not let us be ruled by unjustified authorities and to not let us be taken in by their spiral of gaganess but to occupy our mind.
But secondly we need to be brave to take a long deep look at ourselves to find out where the system managed to infect us with its sickness.
How do for example our relationships look like? No possessive capitalistic behavior? No hierarchies? No sexism, patriarchal structures, racism, discrimination? No grief, jealousy, competition, pressure to do well?
What is freedom for you? If we want a free world we should think about that…
Are we free in our heads and hearts?
Are we conscious about what keeps us chained and what voices control us?
Are we brave to truly be ourselves and live our ideals and wishes no matter what?
And are we free to break our 1st world horizon and be in solidarity with those who have to suffer most while gaining least?

We need to go into the unknown, take the ways less traveled by, and take selfresponsability…
Yes, we need to break the system because if we don’t, it will break us all. But if we don’t break the system inside of us, we will break ourselves.
So lets smash those borders and hierarchies inside and outside. For me there is no other way to reach real freedom. We can jump over shadows, doubts and fears and discover that we have the power to create paradise in hell if we really want.

Statement zur Fête de la musique – Musik braucht Freiräume

Mukke gegen Grenzen

Heute ist ein ereignisreicher Tag, und ich rede nicht nur von dem Übel, das tagtäglich passiert, sondern will ich heute vor allem über Musik reden.
Die sogennante FETE DE LA MUSIQUE ist ein Tag, wo international die Musik zelebriert wird.
Zwar wird heutzutage die Musik (wie alles andere auch) missbraucht , um materiellen Profit zu erzielen, dennoch zelebrieren wir diesen Tag nicht ohne Grund!
Denn Musik ist mehr als angenehme Schallwellen, die unsere Geister beglücken. Und mittels der Musik kann so viel mehr erreicht werden, als Profit zu schlagen. Musik ist ein Schlüssel für den Wandel.
Sei es eine Gitarre auf der Straße, oder eine Wand aus hundertkilowatt schwerem Soundsystems.
Musik ist ein Mittel miteinander zu sein. Und uns verbindet alle diese Liebe zum Sound. Es liegt in unseren Wurzeln, und wir kommen zu uns und zueinander wenn die Musik uns tanzen lässt.

Wir als Menschen,die ein freies Leben suchen, in einer Gesellschaft voller Normen, Grenzen und Repressionen, wir brauchen Freiräume!
Die Macht der Musik ist fähig uns Freiräume zu schenken, wenn wir sie nutzen, denn Musik schafft Zonen der Autonomie und des Zusammenlebens. Auf musikalischen Veranstaltungen kommen Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden, verschiedene Individuen, welche unterschiedliche Träume und Ideen mitbringen.
Plötzlich ist ein Raum da, in dem wir uns austauschen können, und in dem wir mit einander chillen, uns gegenseitig Sachen beibringen, oder einfach nur rumalbern können. Auf einmal ist eine temporäre Zone geschaffen, wo wir frei und unkommerziell zusammen sein dürfen, weil WIR es uns erlauben.
Problematisch wird es dann, wenn Menschen kommen, die glauben es uns verbieten zu können.MSF

Überall auf der Welt gibt es Repression, wir sind geboren in einer Verstrickung aus Strukturen, die uns verbieten so zu sein wie wir sind.
Seien es Schulen, Universitäten oder Arbeitsamt, die uns in eine Form pressen wollen. Sei es der Druck von Eltern, Direktoren, Chefs oder vermeidliche Autoritäten, die uns Gehorsam und Konformität beibringen wollen. Seien es Kontrolleure, Ordnugshüter mit Knüppel, Militär oder Zäune mit Stacheldraht.
Überall ist Repression, doch überall regt sich der Widerstand.

Die FETE DE LA MUSIQUE findet ihren Ursprung in Frankreich, wo heutzutage Free-Partys mit Leuchtgranaten, Tränengas und Blaulicht begleitet werden. Nicht nur in Frankreich, sondern in ganz Europa gibt es sogenannte „Anti-Technogesetze“, die brutale Gewalt gegen friedliche Free-Partys provozieren. Doch wir lassen uns nicht verbieten! Dieses Jahr regt sich der Widerstand gegen all diese Repressalien. Jetzt sind gerade in Frankreich zur selben Zeit Soundsystems im ganzen Land verteilt und machen Mukke.
Vereint durch die Liebe zum Sound, und dezentral mit Hass und Wut gegen das System, das uns alle beugen will. Seit letztem Jahr haben sich in Frankreich verschiedene Soundsystems zum Kollektiv de la fête libre zusammengeschlossen. Sie veranstalten lautstarke Demos, um Sound gegen Repression zu machen.
Dort gibt es ebenfalls autonom organisierte Free-Partys, wo tausende von Menschen trotz Verbot und trotz Überwachung zusammenfinden, um gemeinsam Plätze zu besetzen und mit hunderten von Kilowatts fette Partys feiern. Sie haben die Schnauze voll auf die Fresse zu kriegen, und dass die Exekutive ihre Soundsystems konfiszieren.

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Der Begriff „Soundattentat“ wurde ins Leben gerufen. Militante Musikerinnen legen ein Paar Kilowatts auf die Straße (am besten alte beschädigte Boxen) und machen Sound bis die Hundertschaften antanzen. Dann wird die Kreuzung wieder freigegeben, und auf dem Asphalt brennen Benzin und Lautsprecherboxen, weil die Polizei die sonst eh eingesackt hätten.

Unsere Solidarität gegen Repression knüpft an dem Kampf gegen Rassismus und für gleiche Rechte für alle an. Seit tagen werden in Berlin, bundesweit und sogar Europaweit Grabstätten errichtet, um den tausenden von Toten, die in den tiefen des Mittelmeers keine Ruhe fanden, zu gedenken.
Es wurden Pflastersteine aus dem Bürgersteig gebrochen sowie Leichnamen beerdigt, mit den Körpern aber auch ein Traum.
Es wurden Wünsche gepflanzt und Menschen gewürdigt, Geschwister die gegangen sind, und Träume, die erblühen werden.
Visionen einer Zukunft ohne Grenzen, welche uns verbieten, ohne Grenzen, welche uns verletzen, ohne Grenzen, welche uns umbringen.

tbtp

Wir sind alle vereint, in der Liebe zur Musik, wie im Kampf für das Leben.
Wir kämpfen alle auf verschiedensten Ebenen und mit unterschiedlichsten Mitteln. Seien es künstliche Grabstätten auf dem Bürgersteig, Pflastersteine statt Schaufenster oder brennende Soundsystems auf der Straße.
Strukturen sind da, um uns zu spalten, um uns voneinander und von uns selber zu trennen.
Diese Grenzen bestehen zwischen Nationen, zwischen arm und reich, doch besonders in unseren Köpfen.
Die Musik ist da , um diese Grenzen aufzulösen, und vermag es diese Konstrukte zu sprengen ohne einer Gewaltspirale beizutragen, sonder eine Spirale der Freude, des Mutes, und des Vertrauens.

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Gibt es keine Gerechtigkeit, wird es keinen Frieden geben.
Und dauert diese Gewalt an, so werden wir keine Ruhe geben.
Wir werden weiterhin Musik machen, um Grenzen zu überwinden, um uns zu finden, miteinander zu tanzen, zu lachen, sich gegenseitig in den Arsch zu treten, um sich dann wieder in die Arme zu nehmen.

Wir sind da, um auf horizontaler Ebene zu kommunizieren, uns zu organisieren, und solidarisch auf allen Ebenen den Wandel zu bringen.

Respect Existance or Expect Resistance!

Musikk schafft Freiräume

 

 

21.06.2015

15.00 – Rummelsburger Bucht, Ostkreuz, Kynaststr. 17

21.00 – Nachttanzdemo, Ostkreuz vor dem About Blank

MSF

 

Die Fête de la Musikk bietet einen Raum wo musikalische Autonomie gelebt werden darf. Was wir dürfen und was wir können sind zwei verschiedene Sachen, dennoch wollen wir zusammen mit MbF diese Tage nutzen um Lautstark zu demonstrieren was wir auf’m Herzen haben. Mit nem Lächeln auf der Fresse und ner Träne im Auge, sehen wir was dieses repressive System mit uns anstellt. Wir erkennen aber auch welche Macht in uns steckt, wenn wir die Grenzen überwinden die uns voneinander trennen. Wir wissen dass Musik fähig ist diese Grenzen zu zerstören. Die Liebe zur Musik bringt Menschen zusammen, die sonst in ihrem Alltag isoliert bleiben. Vor den Bassboxxen sind wir alle gleich, wir sind frei uns auszutoben, zu tanzen wie es uns gefällt weil wir geschwisterlich MITeinander Tanzen statt den ständigen konkurenzwahn zu reproduzieren. Bässe bringen Grenzen zum beben und mit etwas Mut und einem Schubs ist der Rest getan.
Wir als Terrarista Tribe ( https://www.facebook.com/terraristatekktribe ) haben dank einer kleinen Protestreihe um den Görlitzer Park erfahren dürfen wie aus Repression Solidarität wuchs und dass Rassismus mit freude und spaß bekämpft werden kann wenn wir uns offene Ohren und Verständnis schenken.
Die Tekk back da Park Proteste waren erst der Auftakkt von dem was uns erwartet, wenn wir zusammenhalten, uns nicht Spalten lassen und miteinander tanzen, träumen und kämpfen.
Repressive Strukturen mögen versuchen uns zu verbieten, uns zu spalten und unser Gehorsam zu erzwingen, doch wir werden uns nicht beugen und schon gar nicht verbieten lassen. In Berlin tobt seit dem Mauerfall  ein Kampf um Freiräume. Es wurden im laufe der Jahre Freiräume geschaffen und wieder geräumt oder komerzialisiert. Uns feht es an Räume wo Kunst und Kulturschaffene sich organisieren und frei entfalten können. Das wollen wir nicht hinnehmen!

Wir sind alle herzlich eingeladen diesen Tag (diese Nacht) zu nutzen um unserer Phantasie, unserem Unmut und unserer Tanzwut freien lauf zu lassen.

Achtet auf weitere Ankündigungen, bringt euch ein seit laut, kreativ und entschlossen!
Bass bis die Grenzen beben! – We Are One!

mbf new xtra grafix lines houses banner 2015

–>                      http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/

We are Sound Activists, Artists and political Activists
from the Subculture and alternative Scene of Berlin.

We do what we do because we feel the need to do
it. Profit is not our motivation.
You will not find us in big clubs and posh galleries.

We are against!!
All mainstream, commercialize, consuming shit of any kind of expression in art, music and lifestyle!!

We are against!!
The gentrification process which tries to expulse us from our city, to eliminate us, steal our „Souls“, put it in golden frames and sell it in Galleries.

Our aim is!!
To create a platform for all of us, where we come together to exchange ideas, skills, interact and find ways to resist and defend our alternative way of life.
For that we go at the 21 of June in the street because its our playground of communication to demonstrate and make some noise.

Reclaim the street!
Reclaim the city!
for free Spaces – for free People – Free the Music

–>_____ BIG-THX 2 MBF _____ WeAreOne.

Die „Reclaim Görli“ – Tekk Back Da Park – Trilllogie

TBDP

ein subjektiver Rückblick

Áls Terrarista Tribe Veranstalteten wir im Frühjahr 2015 eine kleine Protestreihe am „Gefahrengebiet“ Görlitzer Park, um auf die rassistische Politik & Polizeikontrollen vor Ort, Verdrängung und deren Ursachen aufmerksam zu machen.

Hier ein kleines Fazit:

Act I :

TBDP4

Am Freitag den 13. März Versammelten wir uns das erste mal am Spreewald platz um lautstark gegen Rassismus, Repression, Illegalisierung, Verdrängung und Kriminalisierung zu protestieren und gleiche Rechte für Alle einzufordern.

Zuallererst wurde vom Land Berlin (Versammlungsbehörde) verboten, uns wie angemeldet IM Park zu versammeln. Stattdessen sollten wir unseren musikalischen Protest am Spreewald platz abhalten, und zwar mit folgender Begründung:

– wir würden die Grünflächenverordnung missachten, weil doch das Gras im Görli nicht wachsen könne, wenn wir auf der geschotterten Fläche vor dem „Bambukkale-Brunnen“ (wo kein Gras wächst) tanzen würden.


-es könnten Bodenerosionen durch unser Stampfen entstehen, weil es regnen könnte (was nicht geschah).

– Wir würden den Park Zweckentfremden, welcher Erholungszwecken diene.

– Unser Protest hätte keinen Bezug zur Örtlichkeit („take back the PARK“)

– Wir würden dem Berliner Stadtbild nicht entsprechen, welches von kultureller und musikalischer Vielfalt und Protest geprägt ist.

– Wir seien „Eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“

Geschmeichelt und empört legten wir Widerspruch beim Verwaltungsgericht ein, was erstmals ignoriert wurde…

Der Erste Act unserer Protestreihe verlief trotz Repression und einer einzigen Woche Vorbereitung, besser als wir es uns vorstellen konnten!

Es war eine Bombenstimmung vor den Bassboxen, die Polizei verhielt sich friedlich, provozierte kaum durch ihre Präsenz.

Wir konnten von 14-22h dank solidarischen Soundsystems und Musiker*innen zu Psy- und Tekkno-Basslines unseren Protest feiern! Die Redebeiträge und Flyer wurden positiv aufgenommen und es kam zu einigen Diskussionen.
Wir ernteten soviel positives Feedback, Ermutigungen und Dank (Danke dafür).

Als eine Demonstration in Solidarität mit den Kämpfen in Kurdistan vorbeizog, verkündeten wir Solidarität und Beistand.

Wir brachten sogar ein*e wütende*n Anwohner*in dazu, ein selbst gestaltetes Plakat an die Hauswand zu kleben: „Eine Party ist keine politische Versammlung“ oder so war darauf zu lesen…
Leider richtete sich die Wut in diesem Fall gegen uns und nicht etwa gegen die (Unserer Erfahrung nach hauptsächlich zugezogene) X-Berger Anwohnerschaft, die mehr oder weniger tatenlos zulässt, dass im Kiez Rassismus und Polizeigewalt zum Alltag gehören.

Dieses Plakat ist ein Anzeichen für den Bestehenden Lautstärke-Konflikt zwischen Kulturschaffenden/Aktivistinnen und Anwohnerschaft.

Ein Konflikt welcher entsteht aus Verdrängung, Kommerzialisierung von (Feier)kultur, rassistische, sexistische und diskriminierende Clubs und Räumungen von Jugendzentren und Freiräumen.

Nehmen sie uns die Freiräume, dann nehmen wir uns die Straßen die Parks und die Plätze!“

PS: Zu Herzen genommen haben wir uns den Wunsch unseren politischen Charakter zu verdeutlichen. Es ist wahr, dass nicht alle Redebeiträge klar und deutlich waren. Wir hielten unsere Reden etwas experimentell durch ein mit Effekten belegtes Micro über einem musikalischen Hintergrund, was zu viel des Guten war…(Zu hören waren zum teil viele Soundeffekte mit politischen Schlagwörtern…)

Außerdem sammelten wir Spenden wegen Antirepressionskosten um Menschen zu unterstützen, die bei der Ohlauer Dachbesetzung mit dabei waren und seit Dezember 2014 und bis zu diesem Zeitpunkt in der JVA Moabit gefangen gehalten wurden.

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Act II:

Am Samstag den 28.03. trafen wir uns trotz demselben Verbot, mit derselben Begründung und den selben Forderungen ein 2. Mal am selben Platz, statt im Park wie angemeldet.

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Hier einer von Vielen Redebeiträgen der Versammlung:

Heute ist Samstag.
Die Letzten Tage waren ziemlich ereignisreich.

am 13.03 Nach unserem Protest Auftakkt der Reihe „Tekk Back Da Park“. gab es am

14.03 eine Kraftvolle Kiezdemo vom Hermannplatz zum Amtsgericht Neukölln.
Dennoch nicht so kraftvoll wie es am

18.03. in der Finanzmetropole Europas der Fall war.
Mit Blockupy, haben wir in Bankfurt ein Zielgerichtetes Zeichen gesetzt, dass bewies, was wir schaffen können, wenn wir zusammenhalten, und was wir zerstören können, wenn es uns im Weg ist.

Im Weg sind sicherlich Ereignisse wie der von Nazis Versuchte Brandanschlag auf die besetzte Ohlauer am

19.03. Im weg ist der Senat und seine „Task Furz – Görlitzer Park“
Im Weg sind all die Glaubenssätze, die uns einschränken und uns davon abhalten, ein befreites Leben aufzubauen.

Vorgestern in der Nacht zum

27.03. Wurde der Kulturverein Allmende brutal geräumt.
Gestern haben sie nun begonnen Menschen nicht mehr in die besetzte Ohlauer rein zu lassen.
Diese Stille Räumung werden wir nicht dulden. Wir sind hier vor Ort um Krach zu machen, bis die Menschen aufstehen.


(…)

Sie haben getan was sie konnten um uns zu verbieten, uns die Freiräume zu nehmen & sie haben sich tief geschnitten wenn sie denken, wir würden uns beugen. Jetzt erst recht werden wir solange die Straßen beschallen und Krach machen bis wir erhört werden und wir uns die Freiräume nehmen, die uns zustehen! “

(…)

Auch dieses Mal ist die Veranstaltung besser gelaufen als wir es uns erhofft hatten: Wir hatten einen Qi-Gong Workshop, geiles Wetter, mehr Teilnehmer*innen, mehr Redebeiträge, mehr Infomaterial.

Uns ist es dieses Mal auch besser gelungen die Redebeiträge in die Musik zu integrieren.
Der „Karneval of Love“ eine Gruppe von Musiker*innen mit eigenen Instrumenten und volle Kanne guter Energie, welche sich wie wir nicht IM Park versammeln durften, protestieren musikalisch mit uns.
Respekt für deren Aktion des zivilen Ungehorsams, gemeinsam und musizierend zu versuchen in einen öffentlichen Park zu gelangen!
Die Berliner Polizei verhinderte dieses Vorhaben leider mit BFE-Einheiten.

Reclaimxgörlixxx

Auch dieses mal kassierten wir Lärmbelästigung, und sogar eine Anzeige wegen Körperverletzung ist eingegangen, weil ein Mensch von der Musik Kopfschmerzen bekam. Daraufhin gab es eine interne Debatte über Gewalt, einen Anwohner*nnen-Brief, der in 500 Briefkästen landete und weitere Antwort in Form von Redebeiträgen bei Act III.

Hier ein Ausschnitt des Briefes:

„ (…) Abgesehen von Beschwerden über die Lautstärke, wurde vermehrt kritisiert, unsere Mittel des Widerstandes seien „vollkommen unangebracht“.

Wie oft waren Wir friedlich und mehr oder weniger ruhig auf der Straße gewesen?

Und was hat sich daraufhin verändert? Wir wollen nicht länger ignoriert werden! Durch das Mittel der Lautstärke in der Öffentlichkeit sind Wir unüberhörbar. Musik und Tanz verbinden seit jeher die Menschen. Doch auch dort haben sich Kapitalismus und Rassismus etabliert.

Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass bei Club-Partys die Hautfarbe ein Kriterium ist, ob die Türsteher*innen dich reinlassen oder nicht, dass es kaum alternative Freiräume gibt, und die wenigen existierenden nach und nach gewaltsam zwangsgeräumt und durch Luxusbauten ersetzt werden. Diese Räume sind oder waren nicht nur Orte, wo wir uns frei entfalten können, sondern auch Lebens- und Wohnraum. Wo sollen wir hin, wenn uns die letzten Freiräume genommen werden?

Werden uns die Freiräume genommen, kann sich Perspektivlosigkeit in Wut und Gewalt wandeln.
In Welchem Verhältnis aber, steht sie gegenüber der Gewalt, die von Oben ausgeführt wird?

Diskriminierung ist Gewalt.

Repression ist Gewalt.

Eine Versammlung zu verbieten ist Gewalt.

Die Augen und Ohren zu verschließen ist Gewalt.

Die Lethargie der Masse ist Gewalt.
Darauf können wir nur mit gewaltigen Mitteln Antworten!

(…)“

Menschen leiden und ihr schweigt.

Bässe klingen und ihr schreit!“

Reclaimgörlibandw

PS: Dieses Mal wurden ein Großteil der Spenden geklaut. Wir haben trotzdem gespendet, minus gemacht aber viel Spaß gehabt und der Aufwand hat sich tausendmal gelohnt! Nicht nur Spenden sind Abhanden gekommen.
Eigentum mag Diebstahl sein, deswegen Teilen wir auch was wir können. Was wir nach unserem Verständnis nicht teilen müssen, ist das, was wir zum Leben brauchen. Seien es letzte Ersparnisse um den Monat nicht zu hungern zu müssen, oder Sachen, die wir brauchen um uns zu verwirklichen (zB. Die Geige für ne*n Straßenmusiker*in). Der kleine Laden an der Ecke ist auf Verkauf persönlich angewiesen, ausbeutende Supermärkte nicht.

Eine Brieftasche auf einem unkommerziellen Freeparty-Protest zu stehlen ist scheiße!


Kriminell ist jedoch, dass wir jeden Tag von oben bestohlen werden, manche mehr, manche weniger. Die meisten verlieren ihre Zeit und ihr Würde, viele verlieren ihr Leben. Nehmen wir uns unser Leben zurück!

Act III:

Am Sonntag den 19.o4. sollte es dann soweit sein:

GGWTACTIII

Wir bekamen um den 30.03. die Antwort vom Verwaltungsgericht, welche uns Recht gab und sinngemäß erklärte, das Verbot der Versammlungsbehörde sei für’n Arsch.

Wir durften uns also offiziell zu einer musikalischen Protestversammlung im Park treffen.
(warum musste es so schwer sein?)

Am 17.o4. Meldeten wir bei der vollkommen fassungslosen Versammlungsbehörde (persönlich wie immer) für den Sonntag zwei weitere Kundgebungen an. Zeitgleich sollte neben dem Floor am „Bambukkale-Brunnen“ im Park ein Soundsystem vor dem Park am Spreewaldplatz aufgebaut werden und eins vor der besetzten Ohlauer.
Die Beamten der Behörde wollten uns klar machen, dass wir sowas nicht dürfen, bis sie realisierten, dass wir wiedermal im Recht waren (köstlicher Anblick).

Wir nahmen uns also vor, eine temporäre Autonome Zone zu schaffen, um das von Polizei und Taskfurz belastete Gefahrengebiet zurückzuerobern… ein Gebiet zu schaffen, voll von Musik, Menschen und Chaos, eine Grundlage für so einiges…

Wir wollten wiedermal nicht nur ein Stück vom Kuchen … , aber da waren unsere Augen Größer als was wir alleine stemmen konnten.

Wie wir später erkannten waren wiedermal eine Woche Vorbereitung zu wenig Zeit und zu viel Verantwortung für nur ne Hand voll Menschen.

Dennoch waren wir diesmal nicht alleine. Görli 4 All und die Initiative Berliner Mieten Volksentscheid bauten diesmal Infostände auf und hielten Redebeiträge. Durch die Infostände sahen wir etwas weniger nach Underground aus und es kamen mehr Mensch rum, die sich Flyer mitnahmen, die Mieten Petition unterschrieben oder diskutierten.  Es gab auch mehr spontane Beteiligung durchs Mikrofon. Die Gruppe Rummelstilzchen machte Techno Musik für diejenigen, denen unsere Mukke nicht gefällt.

Es gab allerdings einige technische Schwierigkeiten, Die Bullen haben uns im laufe des Tages verboten, an der Ohlauer Stage Musik zu spielen, es gab sinnlose Anzeigen seitens der Bullen wegen roten Ampeln oder losgeleinten Hunden! Dass die Staatsgewalt es schaffte, uns an der Ecke die Musik zu verbieten, lag nicht nur an Polizeiwillkür sondern auch an dem Mangel an Unterstützung, den die Versammlung bekam!

An dieser Stelle Tausend bunt angemalte DANKESCHÖN Buchstaben an die clandestine Insurrektionelle rebellische Clowns Armee :o)
Ihr wart wunderschön und genau zur richtigen Zeit am falschesten Ort!

Wir versuchen temporäre Freiräume zu schaffen. Diese leben nur davon, dass sich Menschen daran beteiligen und sie mitgestalten, wie sie es wollen und können, spontan, kreativ, friedlich sowie offensiv. Wir haben gesehen, dass unsere Ziele zu hochgesteckt waren und werden in Zukunft keine 3 Kundgebungen gleichzeitig abhalten. Wir hatten gedacht, dass wir dadurch eine Art Kiez Fest Atmosphäre schaffen könnten wo auch Platz ist für andere Musik außer unserer persönlichen Lieblingsmusik, die nunmal nicht alle so sehr anspricht…
Vielleicht waren unsere Ziele gar nicht mal zu hochgesteckt, sondern unser Haufen einfach zu kaotisch und zu spontan.

 

Auch wenn es nicht viele waren, wir sind da gewesen! Wir waren Lauter und mehr denn je!

Der Sonntag war ein gewaltig schöner Tag!

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Danke an alle, die da waren und mitgewirkt haben und selbst an die, die nicht dabei seien konnten aber stets an unserer Seite kämpfen.

Danke für die ständigen Ermutigungen und Rückhalt, für die Power/Liebe aufm Dancefloor 😉 Für diese scheinbar unendliche Energie die wir einander schenken und schaffen.

Danke an die Initiativen wie „Görli 4 All“ für die Unterstützung vor Ort und überhaupt für den rebellischen Kampf um den Park.

Danke an den „Berliner Mieten-Volksentscheid“ welcher standhaft für eine humane Wohnpolitik einsteht ob auf der Straße oder im Bassgedröhne 😉 Danke Zeitgeistkollektiv, Rummelstielzchen, Mongers und alle anderen, die mit uns die Events ermöglichen. Danke an alle Kämpfer*innen, egal ob militant, ob pazifistisch, ob mit Musik, Tanz, Poesie, ob mit Stein oder Feder… Besonderen Dank an alle, die ihren Arsch bewegen um uns gegenseitig an die Hand und unser Leben selbstständig in die Hand zu nehmen!

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Hier noch ein Redebeitrag des 19.+ o4. :

An die Anwohner*innen,

Wie die Beamten der Versammlungsbehörde uns mitteilten sind einige Beschwerden eingegangen, wegen der Lautstärke unserer letzten beiden Versammlungen.

Es ist eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen uns gestellt worden weil wer Kopfschmerzen bekam.
Anwohnerinnen hatten den Eindruck, wir würden uns lediglich unter einem „Politischen Deckmantel“ versammeln um feiern zu dürfen.
Vllt. sind einige unter uns, die das auch noch so denken…

Eins soll klar gestellt werden:
Wir SIND HIER weil uns die scheiße ankotzt, die hier im Kiez abgeht. dass hier Menschen gejagt werden weil sie eine andere Hautfarbe haben, weil sie Gras verkaufen könnten.
Jeden verdammten Tag werden hier Menschen kontrolliert und bloß gestellt und schlimmer ist, dass kein Schwein was dagegen unternimmt. Es sind immer dieselben Gesichter auf der Straße, Gesichter, die im Visier von Staatsgewalt und Repression fallen.
Warum tut sich nichts? Warum kann sowas hier in X-Berg passieren?

Was macht der Senat mit uns Mieter*innen?
Wir haben die schnauze voll, bei Zwangsräumungen auf „theoretisch solidarische“ Nachbar*innen nicht zählen zu können.
Wir gestalten den Kiez gemeinsam, doch wenn die Massen sich lethargisch ihren Arsch platt sitzen, dann passiert nichts.

Zu den Kopfschmerzen:

Wir haben Magenschmerzen von der allgegenwärtigen Strukturellen Gewalt dieser Gesellschaft.
Wir sind Wütend und Verzweifelt, doch haben wir noch genug Hoffnung in den Adern um unseren Pazifismus zu bewahren und unsere Gewalt auf laute Musik zu beschränken.
Wir haben noch zu viel Spaß am Leben um uns endgültig abzuschießen und vor allem gibt es noch Zuviel zu tun! Tut uns Leid für die Störung.
Uns Stört es, dass der Kiez sich nicht erhebt so wie es sich gehört, wenn Immobilien mehr gewertet werden als Mieter*innen, wenn Kreuzberg von Cops belagert wird und es fast normal scheint.

Das bereitet Schmerzen!

Wenn die Polizei uns aus dem Park vertreibt, dann haben wir den Salat auf der Straße.
Gewürzt mit Raub und Diebstahl, weil es anders zu schwer ist, an Geld ran zukommen.
Das will keiner von uns Allen!!!“ 
(Sinngemäßes Zitat eines Betroffenen aus Act II)

Also: Legalisisierung, Bleibe- und Arbeitsrecht für Alle!

Lasst uns informieren, vernetzen, die Ursachen erkennen  und bekämpfen!

El Pueblo Unido

Jamas sera vencido!

Vereint gegen Verdrängung, Repression und Rassismus!

We Are One!

G4A

PS: … ein weiterer Redebeitrag vom Sonntag 😉

An unsere liebe Freunde und Helfer der Polizei,

Seit Jahren nun stehen wir uns regelmäßig gegenüber. Die Umstände unter denen wir uns treffen eignen sich selten für ein besinntes Gespräch. Was auch daraus hervorgeht, dass das Organ der Polizei mit der Justiz als Repressionsapparat dient. Ihr dient einem sogenannten Staat, der korrupt, undemokratisch und scheinheilig regiert, uns ausbeutet und mit Wirtschaft und Medien uns zu gehorsamen Konsumzombies mutieren lässt. Ihr dient einem System, dass wir verachten. Und deshalb ist es auf Demos oft schwierig, in einer Wolke aus Reizgas mit nem Knüppel im Gesicht oder in Vollmontur unter einem Steinhagel, sich zu verstehen.

Wenn wir jedoch innehalten, wird uns klar, das wir im Grunde das selbe wollen. Wir wollen uns aktiv einsetzen für ein gerechteres Miteinander. Abgesehen von denen unter uns, die pathologische Aggressionen haben mit denen sie nicht zurecht kommen.

Zuerst, Danke für das friedliche miteinander ohne weitere Eskalationen bei den letzten Versammlungen. Und Danke für all den guten Scheiß den ihr zugegebener Weise auch abzieht.
Wenn ihr dann mal da seid um eine sexistische Aggression zu verhindern, wenn ihr dafür sorgt, dass weniger Menschen im Straßenverkehr sterben müssen usw., 
dann macht ihr schon einen guten Job, auch wenn viel zu viel schief läuft…

Was so alles schief Läuft, scheint für viele unveränderlich. Uns fehlt auch die Zeit um uns zu besinnen, um auf unser Herz zu hören. Uns fehlt die Zeit, nicht nur weil graue Männer sie uns stehlen, sondern weil wir sie uns nicht nehmen.

Hätten wir Zeit uns zuzuhören und uns zu verstehen, dann würden sich die verhärteten Grenzen auflösen, die uns voneinander trennen und die eine bessere Zukunft unmöglich scheinen lassen.

Diese Grenzen sind wie Brillen, durch die wir uns gegenseitig mit Vorurteilen, Hass und Wut betrachten. Manchmal verbirgt ein Visier ein Leuchten im Auge, sowie eine Vermummung ein Lächeln verdeckt. Und ganz ehrlich gesagt, ist unser Spielchen auch ab und zu sehr amüsant…
Das Problem sind die Spielregeln. Einige von uns können o. wollen ihre Wut und Verzweiflung über die bestehenden Verhältnisse nicht anders ausdrücken und vor allem bestimmte bedrohliche Maßnahmen nicht anders abwehren als mit Militanz und Entschlossenheit.

Wir fühlen uns verletzt durch Machtmissbrauch, und Repression.
Laute Musik ist lächerlich im Vergleich zu der strukturellen Gewalt, die täglich auf uns allen lastet! Lasst uns befreien von diesen Machtstrukturen, Patriarchat sowie Rassismus und allen anderen Diskriminierungen und Phobien. Lasst uns innehalten und zusammenkommen.

Alle Farben sind schön!

tf

Allerliebst

von mir aus der subjektiven Sicht eine*s*r Terrarist*in

ⱤⵑŦ ~ ⱤⵑB

PPS: ᙍᏫᙨᙬ Tᘑ°ᶒʈɧᶒr.

◐-Dorn Im Auge-◐

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ⵣⵣⵣ – Plant back the Park – ⵣⵣⵣ
__________ꘚ ꗴ ꗶ ꘒ ꘐ ꖼ ꖻ ꖼ ⵥ__________

ꅬ ꃾ Aufruf zum ꅫ ꃾ
Guerilla Gardening im Görli!
***★◐★***

Was haben Sträucher mit Rassismus zu tun?
Wie die Dornen aus dem Schleichweg in den Park gelangen
und warum sie der „Obrigkeit“ im Auge sind :

Am Sa. den 25.April rief der Bezirk unter der Weisung von H. Panhoff (Grüne) und seinem Taskfurz dazu auf, freiwillig den Görli zu begrünen. Nachdem 2014 Hölzer und Büsche im großem Umfang gerodet wurden, damit die Bullen uns besser bewachen können, waren wir nun eingeladen für die Polizei zu Arbeiten und den Schleichweg hinter dem Zirkus am Park, mit ökologischem Stacheldraht zu bepflanzen.
Der Fluchtweg ist wichtig um zu entkommen falls du gejagt wirst, wie es täglich am Görli der Fall ist wenn deine Hautfarbe als zu dunkel eingeschätzt wird und die Bullen dich des Handelns Verdächtigen.
Weil Menschen von unserer rassistischen Politik nicht als solche behandelt werden und ihnen das Arbeitsrecht genommen wird verkaufen wenige von ihnen Gras im Park. Und weil es seit dem schlechten Aprilscherzes: F. Henkel (CDU), strengstens Verboten wird Marihuana zu besitzen, Henkel wiederum keinen Finger krumm macht um mit dem §23 „Menschen zu legalisieren“ und so uns und sich einiges zu ersparen, sieht der Park heute so scheiße aus. Für die Bullen zurecht geteert und weiß-bürgerlich abgeholzt.
Der Bezirk erwartete also eine Horde von irregeleiteten Öko-BürgerInnen die bereit waren den Fluchtweg abzudichten mit Rosensträuchern und dornigem Gestrüpp.

Was tatsächlich am 25. April geschah konnten selbst wir nicht erwarten…

Vor Ort haben wir mit der Initiative „Görli 4 All“ Menschen darauf angesprochen, warum das Ganze Theater im Schatten des ganzen Zirkus Stattfindet und nicht im Park.
Im Park sei doch soviel irreparabel gerodet worden und da viel Bedarf an Grünzeugs vorhanden sei uns so weiter, wäre es sinnvoll ihn neu zu begrünen…

Da machten sich plötzlich einige Aufgebrachte Büsche und Sträuche Selbstständig und flohen in den Park hinein. Dies erzeugte ein großes Tohuwabohu und es erschien der Hanns Panhoff höhst persönlich. Dieser war anscheinend rasend vor Wut, aus seinem Schlaf der Ignoranz gerissen worden zu sein und nun mit den Menschen konfrontiert zu sein die mit seiner Politik nicht einverstanden sind.
Jedenfalls ergriff Panhoff vor Rage einen Bäumelein und schlug diesen ins Gesicht seines Mitmenschen.
Panhoff begriff schnell, dass seine peinliche Panne Auswirkungen haben würde…
( mehr dazu Später … )
Panhoff sprang gierig von einem Fettnapf in nächste und sagte vor laufender Kamera er würde sich abends einen auf die Videos einen wichsen, die er von uns machte…
Übrigens der selbe Panhoff der für die Räumung in der Ohlauer mitverantwortlich ist und mit seiner rassistischen Politik mit Henkel und Merkel Hand in Hand uns alle übers Ohr hauen will.
Soviel zu unserer Politik.

Nach diesem kleinen Chaosausbruch erkannten die beteiligten Gärtner_innen dass Pflanzen auch ohne Panhoffs Pläne gepflanzt werden können, und halfen uns dabei einige der circa 50 befreiten Pflanzen, zusammen mit Menschen aus dem Park neu und sorgfältig einzupflanzen und zu Gießen. Uns wurde also vom Bezirk Spaten, Schaufel, Schubkarre, Wasser, Äpfel und Pflanzen zur verfügung gestellt um den Park so zu gestalten wie die Menschen ihn brauchen um sich besser vor Repression zu schützen.
Danke dafür : )

An dieser Stelle ein Aufruf an Alle, sich mit oder ohne grünem Daumen die Hände schmutzig zu machen, den Boden genügend aufzulockern, eine Idee zu Pflanzen, die Erde fest zu treten und mit reichlich Liebe angießen !
Bringt Töpfe mit Wurzeln, Säcke voll Samen schön viel Wasser und DIY ;P
Erst

Bis in die Abendstunden hinein wurde sich darum gekümmert, dass alle Pflänzchen ein sicheres Plätzchen bekommen und am nächsten Morgen durfte ein Weisdorn das Licht der Sonne erblicken. Mögen seine Wurzeln tief in die Erde wachsen und Heilung bringen. Für einen Park dessen Herz unter enormen Druck steht, und dennoch Standhaft widerstand leistet. Heilung für die verletzten Seelen des Parks die durch den Görli irren und nicht zu sich finden. Möge er uns weisen ein Dorn im Auge zu sein!

!!! – 02.05. – UPDATE !!!

we will come together in bethanien NewYorck (mariannenplatz 2a) at 18 h and have nice food and workshops untill 22h there we will tell u where to go for the rave. 00h u should know where to go!
Its will be a special night!
Full of love and resisdance!

Kein Internet – Keine Handys – Keine Bullen

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C U!__________________________________________________________________

–> 02.05. im NY- Bethanien ab 18h (mariannenplatz 2a) bis 22h essen und infos…
Vor ort wird bescheid gegeben wo wir feiern.

NO INTERNET – NO PHONE – NO COPS

Push Back FRONTEX

Am 22.04. 2015 war Frontex Chef Klaus Rösler zu Besuch in der Sophienstraße in Berlin…

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Knappe 4 Tage nach dem wiederholtem Drama im Mittelmeer wo über 1100 Menschen ertranken, wollte Rösler in aller ruhe über FRONTEX berichten und für seine Schandtaten werben.

Wir versammelten uns zu einer Angemeldeten Kundgebung am Eingang der Schwarzkopf Stiftung, welche ihn eingeladen hatte und es gab Redebeiträge und Musik.
Ein Helikopter war im Einsatz, und einige Polizisten (der 15. Hundertschaft) standen wie üblich herum als Klaus auf sich warten ließ.

 

Die Atmosphäre war in Spannung: Trauer und Fassungslosigkeit über die unzähligen Toten der letzten Tagen & Hass wie Wut auf Rösler, FRONTEX, die EU und alle die dazu beitragen was täglich an Europas Außengrenzen geschieht.

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Menschen, welche direkt von FRONTEX betroffen waren hatten großen Redebedarf gegenüber Rösler und fühlten sich verletzt nicht erhört zu werden.

Daraufhin (weil Rösler uns weder Ohr noch Wort schenken wollte) meldeten wir eine Spontane Demonstration an.
Ab 21h wollten wir über den Alexander Platz, Hackescher Markt, Unter den Linden, Pariser Platz zum Kanzleramt Demonstrieren.
Da die Polizei anscheinend überhaupt keine Lust hatte uns zu eskortieren, bot sie uns ein delegierten Gespräch in der Öffentlichkeit an. 5 Betroffene sollten die Möglichkeit bekommen mit Rösler zu reden (insofern er sich darauf einlässt). Im Gegenzug sollte keine spontane Demonstration stattfinden.

Bevor sich jedoch die Delegation der Polizei vorstellen konnte, geschah worauf alle warteten.

Klaus Rösler kam überraschend ungeschützt in der Sophien Straße an.

 

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Dann passierte es: „Aus heiterem Himmel“ flogen einige Farbbeutel in Richtung Rösler und Trafen ihr Ziel.

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Ein Paar wenige PolizistInnen versuchten mit Schlägen, schubsen, schieben und Spray die AktivistInnen wegzudrängen um Klaus ins Haus zu schleusen. An dieser stelle war die Staatsgewalt scheinbar verwirrt, weil sie teilweise statt Pfefferspray auch Desinfektionsmittel o.ä. versprühte (wie AktivistInnen im Nachhinein berichteten).

 

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Sobald der mit Blut und „Marmelade“ befleckte Mörder im Hauseingang war und die Masse „Blut an deinen Händen!“ skandierte, machten wir uns zu 3. unterwegs um einen Transporter mitsamt Generator und Soundsystem spontan zu organisieren. An dieser Stelle danke an alle die uns spontan ihr Material und Vertrauen schenkten.
Als wir um 22h statt 21h mit dem Lautsprecherwagen ankamen, war der Mörder schon weg ( durch die Hintertür abgehauen… ) und als es dann endlich um 23h losging waren nicht mehr als 150 VersammlungsteilnehmerInnen vor Ort (… entschuldigt das warten in der Kälte, war alles sehr spontan).

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Jedenfalls sind wir in der Nacht zum 23. April. Lautstark, traurig, wütend und tanzend auf der Straße gewesen: Mit Lauten Redebeiträgen, Open Mic, Weltmusik wie Punk und Tekkno haben wir die Straßen der Innenstadt aus dem Schlaf geweckt.
Gegen FRONTEX, Rassismus, Repression & gegen Rösler.
für Gleiche Rechte für alle und deren konkrete Durchsetzung.

klaus

Fight Law and Order!

May Days Solirave – 02.05. @ Bethanien

02.05.

 

2. Mai – Nixxx vorbei 😛
Infos & Resisdance!

Nach der Walpurgisnacht Demo gegen Verdrängung und Rassismus am 31.04. Wird Der 1. Mai ein ereignissreicher Tag werden!
Lasst uns informiert bleiben und da sein, Laut, solidarisch, entschlossen.

Am 2. Mai wollen wir euch alle einladen mit uns zusammen einen schönen Abend zu verbringen.

Es gibt so viele Projekte, die es zu unterstützen gilt. Wir wollen nicht diejenigen sein, die euch diktieren, was ihr mit der Party unterstützen wollt. Dieses Mal werden 4 SpendenDosen Aufgestellt. Ihr sein gebeten euch zu informieren worum es dabei geht und zu entscheiden was ihr alles unterstützen wollt und wie.
Wer keine Kohle hat wird selbstverständlich nicht ausgeschlossen undfeiert mit.

Zur auswahl stehen bis jetzt:

1. Spende an die BUSTOUR! – http://oplatz.net/category/bus-tour-2015/

2. Spende für eine Hochzeit (wegen Kosten) im Rahmen des Womanspace der Ohlauer. Feministisch & Antirassistisch.

3. Spende für die Ohlauer und Antirepressionskosten.


4. Spende an SK8 4 Palestine, um einen Skatepark für Menschen im Westjordanland zu ermöglichen, so Perspektiven schaffen und konkrete Antiterrormaßnahmen treffen.

Es wird ab 18h eine Küche für Alle geben und Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Projekten!
Wem es nicht nur ums Feiern geht ist <3lich eingeladen da zu sein.
Natürlich werden wir auch dieses mal mit FreeTekkno, LifeBands und Psychedellisches geballer Tanzräume schaffen für diejenige, die nicht genug bekommen haben und Freude, Wut und Liebe ausdrücken wollen.

Together We are Stong

Vorab-Lineup:

Chill Floor:

Free Ohlauer MP3

Psy 2 Tekk Floor:

21:30h-23:30h
LiveBands! (surprise)
00h
äpilepti
01h
Papyo Rafiky
02h
Audiosyntax
03h
PsyQuenz
04h
FreeTekk
??h

Tekk 2 Psy Floor:

21:30h
Live: Singer songwriter

22:30h
HipHop?

00h

Free Tekk
01h
Odysseus
02h
Copkilla
03h
Glandula
04h
Adrianus
05h
Don
06h
Jonas Forest
7h
Psy-Vibes
???h

Perspektivenwechsel (Antwort auf den Tagesspiegel)

Der Tagesspiegel hat uns entdeckt 😉

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kreuzberg/berlin-kreuzberg-techno-im-goerlitzer-park-demo-gegen-senatspolitik/11645934.html

Unser Kommentar zum TaskFurz:
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Ich bin eine von den Aktivist*innen und möchte zuallererst eins klarstellen:
Es geht uns nicht in geringster Weise darum, Drogenkriminalität zu unterstützen. Der Punkt ist, dass die Menschen in die Illegalität gezwungen werden, da sie keine Arbeit(serlaubnis) und oft auch keine Aufenthaltserlaubnis haben. Wie sonst sollen sie sich und ihre Familien ernähren? Geben Wir ihnen gut bezahlte Arbeit und sie werden nicht mehr dealen…

Und vor allem: Warum sind diese Menschen hier? Sie fliehen vor Umständen, die unser zerstörerischer Kapitalismus geschaffen hat: Krieg (oft um Rohstoffe für unsere Produkte) mit deutschen Waffen, Ausbeuterbetriebe, Zerstörung der Umwelt, Vertreibung von Menschen aus ihrem Zuhause…
WIR als Konsument*innen haben dabei bedeutende Mitverantwortung, da wir die Produkte kaufen, die unter diesen furchtbaren Bedingungen produziert werden und damit die Maschinerie des Verderbens antreiben. Uns muss bewusst werden, dass unser Luxus auf Kosten der meisten anderen Menschen geht und auf Kosten der Umwelt und unserer Zukunft.
Noch müssen die Konsequenzen hauptsächlich die spüren, die eh schon massiv unter diesem egoistischen System leiden. Doch auch hier kommen die Folgen an, denn die Schere zwischen arm und reich wird immer breiter, der Anteil an Profiteueren des Systems kleiner und der Anteil der Ausgebeuteten größer. Wer profitiert oder nicht ist eben Glücksache… kommt drauf an wo wir geboren werden… Auf welcher Seite stehst du? Und wie sieht es in ein paar Jahren aus? Auch wenn du (noch) zu den privilegierten Profiteur*innen gehörst: Wo bleiben Mitgefühl und Solidarität? Es ist möglich, Strukturen zu etablieren, die zum Wohle Aller sind und uns eine Zukunft ermöglichen… Allerdings passiert das nicht von alleine!
An diejenigen, die sich über die Lautstärke unseres Protests beschwert haben: Wäre es euch immer noch zu laut, wenn ihr selber betroffen seid und im Winter auf der Strasse schlafen müsst?Wir haben es satt, ignoriert und verdrängt zu werden. Es ist kurz nach 12, wir wollen nicht mehr leise sein! Wir wollen unsere Wut und Trauer auch nicht wegmeditieren! Wir wollen was in Bewegung setzten und dafür brauchen wir euch! Die Veranstaltung im Park ist als freie Plattform gedacht um zusammenzukommen und zu protestieren. Es gibt verschiedenste Wege des Protests und ihr seid herzlich eingeladen, dies mit uns zu gestalten.
Und zum Schluss: Wäre die Politik tatsächlich darauf aus, Drogenkriminalität zu bekämpfen, würden sie keine Steuergelder für Polizeieinsätze verschleudern, die sich mit Grammzahlen beschäftigen. Das ist lächerlich! Sollen sie lieber die maffiösen Drogenbosse jagen!

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Gefahrengebiete Zerstampfen!!!

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        Heute haben wir der Versammlungsbehörde 2 weitere Anmeldungen aufm Tisch gelegt. Eine für den Spreewaldplatz wo ua. Bands wie OYA, African Logic und viele weitere DIY-Style Spielen werden und wir Lautstark gegen Rassismus, Repression und gegen die von Polizei und TaskFurtz kriminell belastete Orte  protestieren und Tanzen werden!
Die dritte Kundgebung Findet in der Ohlauer Straße Statt.

In tiefer Solidarität mit unseren Kämpfenen Geschwister im Knast und mit der besetzen Schule, werden wir mit Musik und Lärm unseren Abscheu gegen die ganze Bezirks&Senatsscheiße ausdrücken und FREIHEIT für unsere Freunde fordern!

Ofiziell ist auch unser Soundsystem am Aphietheather (Bambukkale Brunnen) IM Park!

Mit 3 dezentral vereinten Soundsystems werden wir uns das „Gefahrengebiet“ temporär zurückerobern und eine Zone schaffen inwelcher Kreativer Protest, Musik, und mehr platz finden Können um Rassismus und Kontrollwahn zu Verteiben.

Liebe Anwohner_innen ihr seid herzlich eingeladen unseren Protest zu unterstützen, oder euch in sicherheit zu bringen wenn ihr Lärmempfindlich seid.
Laute Musik mag zwar auf berechtigte Kritik stoßen, doch sie ist unser Mittel um endlich mal aufzumukken und erhört zu werden! Unsere Mittel sind viel zu friedlich in Relation zur täglichen strukturellen Gewalt die auf uns allen lastet!

Wir sind nicht da um zu Feiern, nicht nur. In erster Linie geht es um Informieren, Austauschen, Vernetzen, Laut sein für gleiche Rechte für Alle!

Lasst uns zurücknehmen was uns gehört.
Nehmen sie uns die Freiräume, beschallen wir die Straßen!
Berlin bleibt, wild, gefährlich, unverkäuflich!!!

 

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Act III – Free Ohlauer / Reclaim Görli!

Tekk Back Da Park – Akt III

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English:__________________German Down (Deutsch unten)_________________

Here we are, the third act of our protest row will take place on 19.o4 in Görlizer park. We will celebrate our victory over the authorities, that we finally are allowed to assemble in the park, and still be the voice, for those which fight bravely and firmly for their rights. Same rights for all!

It is outrageous and not to accept, how the Berlin senate, police, the Federal Government and complete Europe deals with the refugees. We are profoundly hurt and resentful faced with the besetting/creeping eviction of the occupied Ohlauer and all the repression and the states racism which is brutally carried out every day in our streets .

It makes us sick that our free spaces are explained as danger zones, in which the police can fuck you up with special rights; which means they are free to control, search, undress and give you a sending off or even take you and lock you up if you’re not able or dont want to show you ID. We are sick and tired to have to stand there defenceless and see how our brothers and sisters are taken apart publicly because they apperantly have the „wrong skin color „.

The police is not able or willing to recognize what the real causes of the criminalization are, that not the refugees are the criminals, but them who bath in bloody money:

Shareholders in arms trade, which profit through oil wars, landgrab and food speculation and therefore create refugees. Also the irresponsible politicians who force economy measures and therefore provoke right-wing extremism and xenophobia and on the other hand, isolate Europe and write racist asylum laws.

It is disgusting to see, how fascism in France, Greece, Germany and completely Europe grows while the masses stay silent.

The shameful sight of such a police is simply sad. To us, its not the bludgeons and the irritant gas that hurts, but the stupidity and ignorance with which our uniformed fellow men become brutal Robocops.

The enemy is not the human under the uniform, but the doctrines which make such dominion structures possible.

It is not acceptable at all that fascists are able to throw molotov cocktails in X-Berg.

The fact that the people who live in the occupied school, are not allowed to have visitors and have to live in constant fear to be taken after a raid, to land in the street or even to be put in jail is not okay.

Our demands remain!:

same rights for all!

legalization instead of criminalization!

stop of racist police checks

and police terrorism in and around the Görli!

no danger zones in X-Berg, Berlin and Elsewhere!

stop of global exploitation of human and nature, for a fair distribution of the world-wide goods.

hunt down the comitters not the victims!

– Stop deportations! Dump Frontex!

tear down the Fortress EU! For a Europe from the underground!!

ActIII

German/Deutsch:___________________________________________________________

Es ist soweit, der dritte Akt unserer Protestreihe wird am 19.o4. im Görlizer Park stattfinden. Dieses mal werden wir unseren Sieg über die Behörden feiern, dass wir uns endlich im Park versammeln dürfen, und nach wie vor ein Sprachrohr sein, für diejenigen, die mutig und standhaft für ihre Rechte kämpfen. Für gleiche Rechte für Alle!

Es ist unmöglich und nicht hinzunehmen, wie der Berliner Senat, Polizei, die Bundesregierung und ganz Europa mit Geflüchteten umgeht. Wir sind zutiefst verletzt und hasserfüllt angesichts der drohenden/schleichenden Räumung der besetzten Ohlauer, all der Repression und des staatlichen Rassismus welcher täglich auf offener Straße brutal ausgeübt wird.

Es kotzt uns an, dass aus unseren Freiräumen  Gefahrengebiete erklärt werden, in denen die Bullen dich mit Sonderrechten ficken können; Dich kontrollieren, durchsuchen, abtasten, dich ausziehen, dir Platzverweise erteilen oder dich mitnehmen und einsperren können wenn du dich nicht ausweisen kannst/willst. Wir haben die Schnauze voll, wehrlos dastehen zu müssen und anzusehen, wie unsere Geschwister in aller Öffentlichkeit auseinandergenommen werden, weil sie anscheinend die „falsche Hautfarbe“ haben.

Die Bullen sind unfähig einzusehen, was die Ursachen der Kriminalisierung sind und dass nicht die Geflüchteten die Kriminellen sind, sondern die, die in blutigem Geld baden:
Aktionäre im Waffenhandel, die mit Öl-Kriegen, Landraub und Lebensmittelspekulation Profit machen und somit Geflüchtete schaffen. Unverantwortliche PolitikerInnen, die Sparmaßnahmen erzwingen und somit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit provozieren, andererseits, Europa abschotten und rassistische Asylgesetze verfassen.
Es ist ekelerregend mitzuerleben, wie der Faschismus in Frankreich, Griechenland, Deutschland und ganz Europa wächst und die Massen schweigen.

Der Anblick einer solchen Polizei ist einfach nur traurig. Uns schmerzen nicht die Knüppel und das Reizgas, sondern die Dummheit und Ignoranz mitwelcher unsere uniformierten Mitmenschen zu brutalen Robocops werden.
Der Feind ist nicht der Mensch unter der Uniform, sondern die Glaubenssätze, welche solche Herrschaftsstrukturen ermöglichen.

Es geht überhaupt nicht klar, dass Faschos in X-berg mit Mollis rum schmeißen können.
Dass die Menschen, die in der besetzten Schule leben, keinen Besuch empfangen dürfen und in ständiger Angst leben, im Anschluss einer Razzia mitgenommen zu werden, auf der Straße zu landen, im Knast oder abgeschoben zu werden.

Unsere Forderungen bleiben!:

-Gleiche Rechte für Alle!

-Legalisierung statt Kriminalisierung!

-Stopp der rassistischen Polizeikontrollen
und des Bullenterrors in und um den Görli!

-Keine Gefahrengebiete in X-berg, Berlin und Anderswo!

-Stopp der Globalisierten Ausbeutung von Mensch und Natur, für eine gerechte Verteilung der weltweiten Güter.

-Jagt die Täter nicht die Opfer!

– Stoppt Abschiebungen! Frontex versenken!
Festung EU einreißen! Für ein Europa von unten!

Tekk back the Power!

ActIII3

Tekk Back Da Park – Act III (?)

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English________ (German Down – Deutsch unten)______

Dear Freedomfighters/fighterettes and free Partypeople,

Both last meetings were in spite of drastic repression on side of the authorities and not allowed being in the Park a full success! Thanks to all who have helped and were there!
Now we have the answer of the administrative court to our submitted express application: the prohibitions were unlawful! We officially have the right for our meetings in the park!
With the prohibition the Versammlunsbehörde(Gathering administration) / police president / country of Berlin has shot itself in the leg with around 5000 € of trial costs and we have shown that we mean it.
Many local residents have complained to the sound intensity. There is the idea to begin the next Event with instrumental live bands (until end of afternoon nap) andto fade out from 20h to 22h with livebands, first to bring more musical variety in the game and second to comply with the local residents according to the „noise“ …

This is sure: TBDP-Act III will take place in the park!
Dates soon will be announced. (19.o4!)

The fact that we now officially have the right, to gather in the park is one thing. We anyway dont need their OK to assemble when and where we want. Announced or undeclared.
We want to speak out loud in the public sphere, denounce the circumstances that we cannot take longer, build a network, organize, make mistakes and learn from them and go on!
Until then we can stay updated and inform ourselves.

The occupied school in the Ohlauer urgently needs support!
http: // oplatz.net/

The battle against racism, repression, illegalization and criminalization in the Görli and elsewhere goes on!

Full support also in:
http: // goerliforall.blogsport.de/

Lets stay wild, let us connect, inform and organize and move something. Lets overcome borders and doubts and let our ideas become moves!

TTTodGerman:


Liebe Freiheitskämpfer*innen und freie Partypeople
,

Die beiden letzten Versammlungen waren trotz drastischer Repression seitens der Behörden und Park-Verbot ein voller Erfolg! Danke an alle, die mitgewirkt haben und da waren!
Nun haben wir die Antwort des Verwaltungsgerichts auf unseren eingereichten Eilantrag: Die Verbote waren rechtswiedrig! Wir haben das Recht offiziell unsere Versammlungen im Park abzuhalten!
Die Versammlunsbehörde / Polizeipräsident / Land Berlin hat sich mit dem Verbot um 5000€ Prozesskosten ins Bein geschossen und wir haben gezeigt, dass wir es ernst meinen.
Viele AnwohnerInnen haben sich über die Lautstärke beschwert. Es besteht die Idee, das nächste Event mit instrumentellen Livebands zu beginnen (bis Ende Mittagsschläfchen) und ab 20h bis 22h mit livebands abzuklingen, um erstens mehr musikalische Vielfalt ins Spiel zu bringen und um den Anwohner*innen lautstärkemäßig etwas entgegenzukommen …
Eins steht fest: TBDP-Act III wird IM Park stattfinden!
Wann wird bald bekannt gegeben. (19.04!)

Dass wir nun offiziell das Recht haben, uns im Park zu versammeln ist eine sache. Wir brauchen  so oder so NICHT ihr OK, um uns zu versammeln wann und wo wir wollen. Angemeldet oder unangemeldet.
Wir wollen Laut an die Öffentlichkeit treten, die Umstände anprangern, die wir nicht hinnehmen können, uns vernetzen, organisieren, Fehler machen und daraus lernen, weitermachen!

Bis dahin können wir auf dem Laufenden bleiben und uns informieren.
Die besetzte Schule in der Ohlauer braucht dringend support!
http://oplatz.net/
Der Kampf gegen Rassismus, Repression, Illegalisierung und Kriminalisierung im Görli und anderswo geht weiter!
Volle Unterstützung auch an:
http://goerliforall.blogsport.de/

Lasst uns wild bleiben, uns vernetzten, informieren und organisieren und was bewegen. Überwinden wir Grenzen und Zweifel und setzten unsere Ideen in die Tat um!

WeAreOne

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